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 Betreff des Beitrags: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Sa 9. Aug 2008, 10:45 
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Hallo

Wie bekomme ich eigentlich eine Gehaltsvorstellung? Ich habe inzwischen einige Stellenanzeigen angesehen um herauszufinden, was ein angemessenes Gehalt für Hochschulabsolventen ist, aber fast alle Anzeigen wollen daß der Bewerber eine Gehaltsvorstellung angibt.

Wie soll ich eine Vorstellung angeben, wenn man kaum herausfinden kann, was da ein guter Wert ist? Die einzigen Werte die ich bisher weiss sind der BAT-Tarif (ca 2800€/M) und einige deutlich höhere Werte in US-$ die man z.B. im Internet auf den Seiten von amerikanischen Unis findet.

Also wie bekomme ich eine vernünftige Gehaltsvorstellung???

Liebe Grüße
Aurora


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BeitragVerfasst: Sa 9. Aug 2008, 13:01 
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Der Frage will ich mich gleich mal mit anschliessen. :)

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BeitragVerfasst: Sa 9. Aug 2008, 18:41 
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Vielleicht hilft's...
http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/ ... login.html
Laut Prof, der früher selber für die Personaleinstellung in einer größeren Geo-Firma zuständig war, reicht die Spanne von 25.000 - 60.000€. Letzteres ist wohl am ehesten in der Erdölbranche zu finden.
Hier in der Gegend (Frankfurt/Darmstadt) bekommt man bei den großen Geo-Firmen (Arcadis, ERM, URS, AMEC) als Einstiegsgehalt etwa 30.000€ +/-3000€.


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BeitragVerfasst: So 10. Aug 2008, 08:44 
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Guten Morgen!

Ich hab mich bei Praktika erkundigt. Meine Information war: 1500€ netto, nach 15 Jahren ohne Bemühungen einer Gehaltserhöhung, in einem 25 Mann Büro. Das fand ich erst mal erschreckend! Das war nämlich weniger, als mein damaliger Freund als Arbeiter verdient hat. Und ich hab 6 Jahre Wissens-Fressen hinter mir!

Bei Knauf hatte ich 35.000€ Jahresgehalt angegeben, da wäre ich so bei 1500€/Monat rausgekommen. Das sagte man mir, dass sie das nie zahlen würden. Das sei viel zu billig.
Tja, was soll man da tun?!

@cottontree...
Bin seit kurzem wieder in meiner alten Heimat (Reinheim, nähe DA)... und suche nun hier ne Stelle. Kannst du mir vielleicht ein paar Adressen zukommen lassen. Arcadis hat eine Bewerbung von mir und so ein paar kleine Büros im Raum.

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BeitragVerfasst: So 10. Aug 2008, 13:36 
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Der Link ist interessant, auch wenn da wohl zu wenig Daten dabei sind für eine Statistik. z.B. verdient man da mit 38h/Woche mehr als mit 40h/Woche ;-) - und es sind 30h/Woche Jobs dabei die den Schnitt nach unten drücken. Anscheinend ist wohl was um die 2500-3000 ein Mittelwert, also etwa in dem Bereich was der öffentliche Dienst zahlt. Das ist schon etwas enttäuschend, denn es heisst ja immer, daß man in der Wirtschaft mehr verdient als "im Amt" oder an der Uni. Aber das trifft wohl nur international zu :-(

1500 ist schon etwas lächerlich, da würde ich dann glaube ich lieber eine Doktorarbeit machen, die wird etwa ähnlich bezahlt und macht vermutlich mehr Spass.

Ciao
Aurora


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BeitragVerfasst: So 10. Aug 2008, 21:44 
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Selena,

ich kenne hier auch nur einige der Größeren:
www.urscorp.de
www.environcorp.com
www.erm.com
www.amec.com
www.cdm-ag.de
www.geo-metrik.de
www.gtz.de
www.katzenbach-ingenieure.de
www.atremis.de
www.hydrodata.de
www.terrasond.de

Bei einigen weiß ich nicht, ob das richtige Niederlassungen sind oder nur kleine Außenstellen.


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BeitragVerfasst: Mo 18. Aug 2008, 13:16 
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Kann es sein, daß deutsche Geologen zumeist nicht ins Ausland gehen wollen? ich habe mal nachgesehen - in den US sind wohl Löhne von 3000 im Monat Einstiegsgehälter für Geologen (mit Master) und dann gehts bis zu einem Mittelwert von über 4000 bis hin zu den Gutverdinenern mit 6000...

Wenn ich lesen, daß hier 1500-2000 normal sind scheint es mir, daß die Deutschen wohl sehr gerne hier bleiben, sonst wäre durch Abwanderung der Bedarf hier auch viel größer ;-)

Naja, ich selbst zähle mich ja auch dazu - würde auch lieber hier etwas finden als in den US - wenn die einen überhaupt reinlassen würden. Apropos - ist es eigentlich sehr aufwändig eine Arbeitserlaubnis für außereuropäische Länder zu bekommen? Es gibt da doch ziemlich starke Limits, oder? Innerhalb Europas ist es ja glaube ich kein Problem mehr...

Ciao
Aurora


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BeitragVerfasst: Mo 18. Aug 2008, 19:51 
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Wie wäre es mit Australien, dort sind 80.000 - 100.000 Austr. $ Einstiegsgehalt p.A. drin.
Die haben vor einiger Zeit die geologischen Institute nahezu abgeschafft und suchen nun händeringend Personal.
Da sind uns die Australier schon voraus...

Gruss
Spotts

Übrigens, mir wurden schon mal 1200 € brutto/Monat angeboten.


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BeitragVerfasst: Mo 18. Aug 2008, 21:29 
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in australien ist es z.b. so dass das visum zum arbeiten 5000 aud (ca. 3000€) kostet.
ich weiß nicht wie es in anderen ländern ist, ich denke aber nicht dass es großartig anders sein wird.


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BeitragVerfasst: Mo 18. Aug 2008, 21:41 
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Ein Bekannter (Bsc. Geologie und 2 bis 3 Jahre Berufserfahrung) von mir arbeitet in Peru (er ist Peruaner) als freier Berater für die Erzerkundung. Er kriegt pro Tag 500 US $. I.d.R. sind das kleine Aufträge von 2 Wochen. Macht 7000 US $ Brutto. Davon sind dann aber auch noch evtl. Reisekosten usw selbst zu zahlen und für jeden Monat ein Auftrag heranzuschaffen. Kein Auftrag, kein Geld.

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BeitragVerfasst: Mo 18. Aug 2008, 22:19 
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Haben die US-Geologen (oder Australier, etc...) am Ende des Monats auch mehr Geld in der Tasche oder geht da einfach auch mehr Geld für Steuern, Lebenshaltungskosten, etc drauf als hier in Deutschland und letztendlich ist's dann überall etwa gleich viel?

Zwei meiner Ex-Kommilitonen sind seit kurzem in einem größeren Ingenieurbüro in Australien tätig, ich habe deren Einstiegsgehalt nicht im Kopf, sie meinte aber, es läge unterhalb des BAT Tarifes. Der liegt, wenn ich richtig geschaut habe, bei 2979€, also knapp 36.000€. Das sind etwa 61.000 australische Dollar.
Davon, dass sie für ein Visum mehrere Tausend Dollar bezahlen muss, habe ich aber nichts gehört...?


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BeitragVerfasst: Mo 18. Aug 2008, 23:28 
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cottontree hat geschrieben:
Haben die US-Geologen (oder Australier, etc...) am Ende des Monats auch mehr Geld in der Tasche oder geht da einfach auch mehr Geld für Steuern, Lebenshaltungskosten, etc drauf als hier in Deutschland und letztendlich ist's dann überall etwa gleich viel?

Zwei meiner Ex-Kommilitonen sind seit kurzem in einem größeren Ingenieurbüro in Australien tätig, ich habe deren Einstiegsgehalt nicht im Kopf, sie meinte aber, es läge unterhalb des BAT Tarifes. Der liegt, wenn ich richtig geschaut habe, bei 2979€, also knapp 36.000€. Das sind etwa 61.000 australische Dollar.
Davon, dass sie für ein Visum mehrere Tausend Dollar bezahlen muss, habe ich aber nichts gehört...?


manche arbeitgeber sponsern visa


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BeitragVerfasst: Di 19. Aug 2008, 08:39 
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Hallo,
als Vergleich ist der BAT-Tarif schon gut, bzw heute zb der TV-L. In E13, Stufe 1 kommst du auf 36250.00 € im Jahr.
Und dann gilt: in Firmen wo gut verdient wird bekommt man mehr, in Ing-Büros die sich grad so über Wasser halten halt weniger. Also in der Chemie-Grossindustrie zB wesentlich mehr.

Hab hier zufällig grad die Karriereseite von Heiko Mell liegen (übrigens für Bewerber super Tipps hinsichtlich Erstellung Unterlagen, guckst du: www.heiko.mell.de), danach ist das Durchschnitts-Einkommen von Berufseinsteigern bei Ing. bei 40-45 T Euro pa, bei Dr.-Ing. > 50 T Euro pa. Die sind nur halt gegenüber Geowissenschaftlern sehr gesucht!

Der Vergleich von netto-Gehältern halte ich aber für wenig sinnvoll...

Gruss Uwe


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BeitragVerfasst: Di 19. Aug 2008, 13:08 
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[quote="aurora"]Kann es sein, daß deutsche Geologen zumeist nicht ins Ausland gehen wollen? ich habe mal nachgesehen - in den US sind wohl Löhne von 3000 im Monat Einstiegsgehälter für Geologen (mit Master) und dann gehts bis zu einem Mittelwert von über 4000 bis hin zu den Gutverdinenern mit 6000...

Wenn ich lesen, daß hier 1500-2000 normal sind...


Sind die "3000" in den USA bereits in Euro umgerechnete Gehälter? Sonst bringt dich der Wechselkurs schon in die Nähe der deutschen Gehälter.

Außerdem musst du jeweils netto mit netto vergleichen und dann ggf. auch noch die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten berücksichtigen. Insofern finde ich netto-netto-Vergleiche auf jeden Fall sinnvoller als brutto-brutto.

In Deutschland bekomme ich trotz (einkommensfreier) Ehefrau und Kind auf der Steuerkarte nur ca. 65 % des Bruttogehalts ausbezahlt. In anderen Ländern kannst du, was ich für einen Vorteil halte, deine Altersvorsorge selbst organisieren; hier fliesst ein ansehnlicher Teil deines Gehalts in die Vorsorge der jetztigen Rentner.

Gruß
Mullagan


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BeitragVerfasst: Mo 29. Dez 2008, 01:44 
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Das hängt zur Zeit alles von der Finanzkrise ab. Im Bergbau-Bereich bekommt man zur Zeit als Absolvent von 30-35.000€ im Jahr international (ich meine die großen Bergbaukonzerne, wie Vale, Rio etc.). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Gehälter bei diesen Firmen für Absolventen am Anfang sich mehr oder weniger in diesem Rahmen bewegen. Die Bonuse (Rente, etc) sind aber topp!

Dieser Beitrag wurde versehentlich doppelt gesendent. Habe die zweite (identische) Version gelöscht. (tepui)


Zuletzt geändert von Sedigist am Mo 29. Dez 2008, 01:53, insgesamt 1-mal geändert.

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