Geh barfuß über warmen Sand.
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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Do 10. Nov 2011, 14:50 
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Di 30. Mai 2006, 21:52
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Hallo,
ich will mal dieses Thema neu beleben, da ich auch gerade am Scheideweg bin und mir über mein zukünftiges Gehalt Gedanken mache.
Ich komme aus dem ÖD, Wissenschaftler, Geologe, promoviert, voll bezahlte Stelle nach TVöD... Ist nicht schlecht, und der ÖD ist ein guter Arbeitgeber... langfristig aber nur, wenn man eine unbefristet Stelle hat. Ich bin jedoch nur befristet eingestellt, und könnte versuchen, mich über Projekte und Drittmittel weiter zu finanzieren. Das ist auf Dauer nicht mein Ding, ich sehe Kollegen, die in den Vierzigern und Älter sind und sich mit befristeten Stellen bis zur Rente retten müssen, oder für ne 2-jahres Stelle mit Kind und Kegel ans andere Ende der Republik ziehen müssen. Das will ich definitiv nicht machen. Je älter, desto schwieriger, woanders unterzukommen. Also mache ich jetzt, mit Mitte 30 den Schnitt, und will den Schritt in die Wirtschaft wagen.
Mein erster Versuch bei einem kleineren mittelständischen Unternehmen als Projektleiter für Geotechnik war ernüchternd. Interesse an mir und meinen Qualis war da, aber ein Jahresbrutto von max. 30 TEuro konnte ich nicht akzeptieren. Hatte jetzt ein weitere Kennenlerngespräch, was sehr positiv war, und es wird zu einem weiteren Gespräch kommen bei einem etwas größerem Unternehmen (ca. 50 Mitarbeiter) in gleicher Position. Ich will mit 36 TEuro reingehen, und finde das realistisch... momentan bekomme ich sogar mehr...
Wie sind eure Erfahrungen mittlerweile? Der thread ist nun gute 3 Jahre alt, die Jobsituation für Geos hat sich meiner Meinung nach gebessert, insbesondere für die angewandten Geos. Sogar der Bergbau in Deutschland belebt sich wieder...gibt es jemanden, der dort untergekommen ist?

Grüße und Glück auf!


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Sa 12. Nov 2011, 04:21 
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Hallo, ich in Chile verdiene 1.100.000 Chilenische Pesos netto (Das sind wohl so 1500 Euro). Ausserdem Firmenwagen, Benzingeld, Essen und Unterkunft (bei ferneren Bergwerken), ausserdem hab ich einen persönlichen Assistenten, unbefristeten Arbeitsvertrag und das Versprechen mein Gehalt zu verdreifachen wenn ich meinen Titel habe, sowie eine Extraklausel über verlängerten Mutterschaftsurlaub, wenns denn soweit ist ;) Wenn das keine Motivation ist :p
Ich bin in einem recht kleinen Unternehmen und in Zentralchile. Im Norden hatte ich auch schon Angebote von 3-5 Millionen aufwärts. Die 1500 Euro sind in Chile aber mehr als in Deutschland, da hier die Kosten für Miete und ähnliches bedeutend billiger sind (für mein Häusschen mit 2 Stockwerken und Garten zahl ich 350 Euro Miete).

Keine Ahnung ob das jetzt geholfen hat :)

PS: Die ganzen Lehrgänge für Vulcan, AutCad etc. find ich auch cool das das die Firma zahlt. Keine Ahung ob das selbstverständlich ist, ich finds irgendwie cool :mrgreen:

_________________
Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor;


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Fr 1. Feb 2013, 08:36 
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Ich habe jetzt etwas Erfahrung und Infos bei Studienkollegen gesammelt:

Im Osten sind 1800-2000 drinn, mit 10 Jahren Berufserfahrung auch bis maximal 2300

Im Westen etwas mehr mit 2300-2500, maximal 2800 mit Berufserfahrung.

Sind richtige Scheißlöhne. Grund: Unsere Hauptarbeitgeber sind Ingenieurbüros - und die leben in einem Preiskampf, zusätzlich ich die Branche rückläufig. Und der Preiskampf drückt die Löhne.

Bei der Entwicklung ist keine Ende in Sicht. Vor 10 Jahren waren es auch 3mal mehr Büros.

Tipp: Schnellst möglich auf alternative Berufe umsatteln.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Fr 1. Feb 2013, 11:40 
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DarkKristal hat geschrieben:
Tipp: Schnellst möglich auf alternative Berufe umsatteln.

Och nö. Die Welt ist groß, irgendwo werden immer Geowissenschaftler gebraucht.

Mal ganz davon abgesehen kann ich das nicht bestätigen. Meine in letzter Zeit jobsuchenden Kollegen haben alle recht schnell gute Stellen gefunden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Fr 1. Feb 2013, 16:49 
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cottontree hat geschrieben:
DarkKristal hat geschrieben:
Tipp: Schnellst möglich auf alternative Berufe umsatteln.

Och nö. Die Welt ist groß, irgendwo werden immer Geowissenschaftler gebraucht.

Mal ganz davon abgesehen kann ich das nicht bestätigen. Meine in letzter Zeit jobsuchenden Kollegen haben alle recht schnell gute Stellen gefunden.


Ja Weltweit klar - da siehts besser aus. Bezieht sich auf Stellen für Geologen in Deutschland. Ich habe natürlich auch einen ehemaligen Studienkollegen in der Erdölbranche - der ist mit 5000 eingestiegen.

Ihr könnte ja einfach mal bei der Jobbörse die Suche für Arbeitgeber nutzen - und schauen wie viele arbeitslose Geologen es gibt.
Die Hälfte meiner Kommilitonen sind arbeitslos bzw. arbeiten nicht als Geologen - der Rest arbeitet für 2600-1800, 50-60h die Woche.

Ich kann nur wiedergeben was ich weis - natürlich wäre ich (und meine Studienkollegen) daran interessiert die Quellen deiner Kollegen kennen zu lernen ;) , besonders Wo sie als Was arbeiten. $-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Fr 1. Feb 2013, 20:06 
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DarkKristal hat geschrieben:
cottontree hat geschrieben:
DarkKristal hat geschrieben:
Tipp: Schnellst möglich auf alternative Berufe umsatteln.

Och nö. Die Welt ist groß, irgendwo werden immer Geowissenschaftler gebraucht.

Mal ganz davon abgesehen kann ich das nicht bestätigen. Meine in letzter Zeit jobsuchenden Kollegen haben alle recht schnell gute Stellen gefunden.


Ja Weltweit klar - da siehts besser aus. Bezieht sich auf Stellen für Geologen in Deutschland. Ich habe natürlich auch einen ehemaligen Studienkollegen in der Erdölbranche - der ist mit 5000 eingestiegen.

Ihr könnte ja einfach mal bei der Jobbörse die Suche für Arbeitgeber nutzen - und schauen wie viele arbeitslose Geologen es gibt.
Die Hälfte meiner Kommilitonen sind arbeitslos bzw. arbeiten nicht als Geologen - der Rest arbeitet für 2600-1800, 50-60h die Woche.

Ich kann nur wiedergeben was ich weis - natürlich wäre ich (und meine Studienkollegen) daran interessiert die Quellen deiner Kollegen kennen zu lernen ;) , besonders Wo sie als Was arbeiten. $-)


In einem durchschnittlichen Ingenieurbüro würde ich mir auch keinen Job suchen wollen.Trotzdem finde ich deine (DarkKristal) Einschätzung übertrieben pessimistisch. Von meinen Bekannten und befreundeten Geologen und Studienkollegen ist keiner arbeitslos. Einige arbeiten in Norwegen (Halliburton - Öl), Houston (keine Ahnung - Öl), Bochum (RAG-DSK), Laitenammer (Sand und Kies), Köln (REW - Braunkohle), einer ist bei K+S und ein anderer bei einer Firma (Marmor) im Erzgebirge, einige promovieren wie ich selbst (da gibt es dann halt nur 1800 Brutto, aber ich hab mir das selbst gesucht).

_________________
The Lost Geologist
http://lostgeologist.blogspot.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Sa 2. Feb 2013, 00:36 
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DarkKristal hat geschrieben:
Die Hälfte meiner Kommilitonen sind arbeitslos bzw. arbeiten nicht als Geologen - der Rest arbeitet für 2600-1800, 50-60h die Woche.


DarkKristal hat geschrieben:
Im Osten sind 1800-2000 drinn, mit 10 Jahren Berufserfahrung auch bis maximal 2300
Im Westen etwas mehr mit 2300-2500, maximal 2800 mit Berufserfahrung.


Ehrlich wahr?? Für Diplom/Master Absolventen?

In meinem Umfeld sieht es zwar bei weitem nicht so rosig aus, wie bei Mathias. Es ist schon sehr angespannt. Aber das hier ist dann doch schwer zu glauben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Sa 2. Feb 2013, 10:03 
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Mathias hat geschrieben:
n einem durchschnittlichen Ingenieurbüro würde ich mir auch keinen Job suchen wollen


Gut, was gibt es denn für andere potentielle Arbeitgeber - besonders in Anbetracht, dass ein Berufsanfänger den Thread erstellt hat?
Wohlgemerkt nur in Deutschland!?

Da gäbe es noch den öffentlichen Dienst - der ist besser bezahlt aber ohne Vitamin B kommt man da nicht rein. (Ich habe meine Stelle auch ganz ehrlich nur bekommen, weil meine Mutter bereits dort gearbeitet hat!)

Oder Die Forschung (Uni ...) da wird man aber auch nicht viel besser bezahlt und durch WissZeitA rutscht man von einem befristeten Vertrag in den Nächsten.

Was ich aber entscheidend finde ist, dass es nur noch "schlimmer" wird (in Deutschland):
- Immer mehr Rohstoffe werden im Ausland abgebaut (Kohle, Erz usw.) -> Arbeitsplatzabbau
- Altlastenuntersuchungen und Sanierung wird nicht mehr gefördert (boomt vor 20-10 Jahren) -> Arbeitsplatzabbau
- Baubranche ist durch Wirtschaft rückläufig (Wirtschaftssitutation, weniger Naubau) -> Arbeitsplatzabbau
Nach dem Statistischen Bundesamt sind 17% der Geologen mehr als ein Jahr lang arbeitslos.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, ich beziehe mich aber auf das breite Bild.

Schaut mal hier: http://jobboerse.arbeitsagentur.de/vamJ ... tml?kgr=ag
Und dann sucht Geologen in eurer Stadt. Die Profile sind zwar anonym, aber ihr könnt auch die Qualifikationen der "Konkurrenten" sehen. Die sind nicht dumm oder faul, sondern haben gute Abschlüsse, Weiterbildungen und Zertifikate...

Wer natürlich Reisen will hat es gut, in Australien, Brasilien usw. sucht man Geologen und die werden vernünftig bezahlt. Aber für Deutschland sehe ich auch die sonstige Entwicklung der Globalisierung. Das ist nicht pessimistisch - man kann ja als Geologe sich Richtung regenerativer Energien, Umweltschutz usw. sich weiterbilden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Sa 2. Feb 2013, 10:04 
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Soweit ich weiß haben sich meine Kollegen ganz normal bei diversen Firmen beworben. Von heute auf morgen haben die auch keine Stelle gefunden, aber innerhalb einiger Wochen bis wenige Monate. Arbeitgeber in Deutschland sind Landesämter, Ingenieurbüros und div. Konzerne im Bereich Materialforschung/herstellung (z.B. Glas). Im Ausland Entwicklungshilfe, Ingenieurbüros, einige wenige bei Erdölfirmen.

Ich weiß nicht wo und was genau du studiert hast, wir kommen von einer TU und sind Angewandte Geowissenschaftler mit Fokus auf Ingenieur- & Hydrogeologie, Geothermie, Sedimentologie und Geomaterialwissenschaften. Vielleicht ein Vorteil?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Sa 2. Feb 2013, 10:13 
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DarkKristal hat geschrieben:
Gut, was gibt es denn für andere potentielle Arbeitgeber - besonders in Anbetracht, dass ein Berufsanfänger den Thread erstellt hat?
Wohlgemerkt nur in Deutschland!?

Deutschland ist ein Industrieland. Überall dort, wo irgendwelche mineralischen Bestandteile verarbeitet werden, hast du als Geologe keine all zu schlechten Chancen.
Außerdem die Servicebranche: Risikobewertungen für Versicherungen & Banken, an der Börse für Rohstoffspekulationen, etc...

Das ist nicht das, wovon mal als Geologe vermutlich träumt.
Aber wenn man sich als Geologe nur auf Deutschland einlässt, sollte man vielleicht auch nicht zu viel erwarten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Sa 2. Feb 2013, 13:02 
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cottontree hat geschrieben:
Das ist nicht das, wovon mal als Geologe vermutlich träumt.
Aber wenn man sich als Geologe nur auf Deutschland einlässt, sollte man vielleicht auch nicht zu viel erwarten.


Da gebe ich natürlich Recht. Der Hauptarbeitgeber sind aber Ingenbüros, und dafür kenne ich viele Gehaltszahlen. Dazu kann ich etwas beisteuern.

Hat jemand Gehälter für z.B. Risikobewertung, Rohstoffspekulation usw.?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: So 3. Feb 2013, 19:11 
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Gehaltsvorstellung - schwierige Frage.

Diese haengt von sehr vielen Faktoren ab, u.a.:

- Deutschland vs. International
- Branche
- Firmengroesse und finanzieller Status
- Einsatzland/ -ort
- Einkommenssteuer im jeweiligen Land (zB Skandinavien sehr hoch)
- Stelle/ Position
- usw. usw. usw.

Man kann also das Gehalt nicht sehr einfach abschaetzen, v.a. wenn man eher international arbeitet.

Deutschland: auch hier gibt es Unterschiede, zB. mittelstaendiges Ingenieursbuero staendig nach Auftraegen ringend vs. einschlaegige Oelfirma. Als Einsteiger kann man auch bei einer deutschen Oelfirma "besser" verdienen. Meiner Erfahrung nach ist es jedoch sicher, dass wenn man mehr Geld haben moechte ins Ausland muss, dort dann Erfahrung sammeln und diese schliesslich in Deutschland "verkaufen".

Ein anderer wichtiger Punkt ist das Einsatzland. Wenn man zB in einem eher unangenehmeren Teil Zentralafrikas arbeitet, verdient man natuerlich sehr viel mehr als bei einem Pumpversuch an der Donau. Es ist also alles relativ und man sollte sich die Beziehung Arbeitsort-Arbeitsstellung-Geld ueberlegen und dann eine Entscheidung treffen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Do 7. Feb 2013, 03:20 
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Ui sehe gerade, dass ich weiter oben eine bereits vollkommen überholte Info angegeben habe. Leider habe ich immernoch keinen Abschluss (buh) aber dafür verdien ich inzwischen etwa 2800 Euro (1.800.000 Pesos Chilenos). Für ein Jahr Brufserfahrung ist das doch gar nicht so schlecht...verdammt was könnt ich mit Abschluss verdienen... :ymdaydream:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Fr 8. Feb 2013, 16:09 
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Ich muss zugeben ich bin auch etwas irritiert. Wenn man so googled, dann ließt man was von 2800-4000 (je nach Verantwortung) - allerdings von 2004-2007.

Dann verstehe ich aber auch nicht, wieso man bei Vorstellungsgesprächen (im Osten) teils gesagt bekommt "1800 geht, aber mehr als 2000 können wir Ihnen nie zahlen" ???

Verarschen die einen oder hat sich es so stark in 10 Jahren geändert? Oder sind das Prahler die übertreiben und nicht schreiben was sie verdienen sondern was sie gerne hätten?

Wie gesagt, ich kann nur Gehälter von 1800 (Osten) bis 2600 (Frankfurt) bestätigen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Fr 8. Feb 2013, 16:55 
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DarkKristal hat geschrieben:
Dann verstehe ich aber auch nicht, wieso man bei Vorstellungsgesprächen (im Osten) teils gesagt bekommt "1800 geht, aber mehr als 2000 können wir Ihnen nie zahlen" ???


Vom Hören-Sagen von Freunden, die sich auf solche Stellen beworben haben, machen die das weil sie genau wissen, sie werden einen Doofen finden, der es macht. Im GeoIng-Büro Bereich wird reduziert was das Zeug hält und es gibt eben genug Leute, die drauf angewiessen sind, solche Jobs anzunehmen. So entwertet sich diese Branche selbst. Irgendwann wird eine Schmerzgrenze erreicht sein, wo sich Leute mit Hochschulabschluss zurecht fragen werden, für was sie 5 oder mehr Jahre studiert haben, wenn man Netto irgendwann im Bereich eines gelernten Facharbeiters landet. Das sind ja nun auch keine Jobs, wo man den ganzen Tag Löcher in die Luft guckt.


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