Geh barfuß über warmen Sand.
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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Fr 8. Feb 2013, 20:35 
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soft-rocker
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QUALITÄT QUALITÄT QUALITÄT

Deutschland ist ein Hochpreisland, das jahrelang mit "deutscher Qualität" geworben hat, soweit ich es beurteilen kann, auf weiter Front auch zurecht.

Eine gute Qualität im job muss vernünftig bezahlt werden. Sie wird es oft auch, auch in Ingenieurbüros, allerdings hier nicht so regelmäßig wie in Großunternehmen.

Dazu gehört aber mehr als ein Diplom in Geologie. Als ich mein Diplom in der Tasche hatte, dachte ich: "Die Welt hat auf dich gewartet." Hatte sie nicht.

Das Lernen / Dazulernen / Umlernen fing an:

Keinen interessierte irgendein Trilobit, selbst wenn du ihn von schräg unten hinten erkennen konntest. (würde wahrsch. bei einem Museumsjob umgekehrt stimmen..)

Anorganisches Praktikum: 1 Semester full time??? Warum nicht organische???

Bohrtechnik? Als das drankam, war meine Uni gerade krank...


Also noch mal ein bis zwei Jahre learning on the job (immer hoffen, der Chef merkt nicht zu sehr, dass du - neben der produktiven Arbeit - deine Wissens-/Könnens-Basis erweiterst.).

JETZT bist du soweit, dass dein job nicht mehr von JEDEM erledigt werden kann, will sagen, du hast einen Vorsprung vor: Studienabbrechern, guten Praktikern, spanischen Jobwilligen. [Das soll auf keinen Fall eine Herabsetzung sein. Im Gegenteil habe ich hiervon eine Menge gute Leute erlebt, wo du mit deinem Diplom beweisen musst, dass du / falls du wirklich besser bist]. Aber nur, wenn du die Zeit genutzt hast und dich auch weiterhin nicht ausruhst!!

Deine Qualitätskriterien: Wissenschaftliches Denken verknüpft mit wirtschaftlichen und technischen features, vernünftiger bis guter mündlicher und schriftlicher Ausdruck, geeigneter Umgang mit Menschen, also mit jeder Sorte: Chefs, Kollegen, Mitarbeitern, Kunden, sich WICHTIG fühlenden Kunden, Bauleitern, Vorarbeitern, Arbeitern (das lernst du am besten, indem du deine eigene Wichtigkeit relativierst: FACHLICH jetzt und hier überlegen, MENSCHLICH gar nicht unbedingt!!).

An dieser Stelle bist du dein Geld wert. Hier wirst du dich nicht mehr für 1.800 im Monat prostituieren - und brauchst es auch nicht mehr.

[Kleiner Einschub: Manche Menschen merken in hellen Momenten, dass ihr Abitur und nun ihr Diplom gar nicht sooo gut waren oder bessere Fähigkeiten vortäuschen als vorhanden, dass sie eigentlich keine Akademiker sind, dass sie was auch immer: kurz: Erkenne dich und lebe damit. Wenn du merkst, dass du trotz Einsatz die gestellten Hürden nicht schaffst, dann ist es m.E. besser, man arbeitet in einfacher aber ebenso wichtiger Position mit einem ANGEMESSENEN Gehalt. Verlangst du zuviel, bist du den Job über kurz oder lang los.]

Dein Arbeitgeber kann ein kleines Ingenieurbüro sein, wie es in der Branche immer noch das am Weitesten verbreitete ist: 10 bis 15 Mann inklusive Mann und Maus. Es kann aber keines sein, dass seit einiger Zeit einen Konkurs verschleppt, das immer unter Kurs seine Leistungen anbietet, das wie ein Hamster im Rad dreht, aber trotz reichlich Umsatz keine Gewinne mehr macht. Es kann auch kein Büro sein, dass zur Gewinnmaximierung des Chefs / Eigentümers seine Mannschaften kurz hält (habe ich vor 10 Jahren sehr oft im Osten erlebt: 10 Jahre Berufserfahrung = "2000 € im Monat"). Dieses Büro kann auf Dauer keine Qualität bringen, weil hierfür auch Rücklagen nötig sind. Man arbeitet mit Geräten, die seit 5 Jahren verboten sind, überholt sind, Technik, die veraltet ist, Mitarbeiter, die keine Weiterbildung erhalten und damit auf veraltetem Wissensstand sind.

Wenn ein Büro ständig unter Preis anbietet, kann es die Qualität nicht bringen. Es kann aber bis zum Eintritt des - VERDIENTEN ! - Konkurses einen Menge Schaden anrichten. Denn es verdirbt die Preise am Markt. Andere Büros geraten unter erheblichen Preisdruck: Jetzt ist wieder dein Gehalt in Gefahr, jetzt kommen die Billigheimer und der Kunde muss lernen, dass billig nicht unbedingt gut ist. Er steht ja auch immer sooo unter Preisdruck und "mein Einkauf - Sie wissen schon....".

DU bist also gefordert, im Alter von 27, 37, 47, 57 Jahren die entsprechenden richtigen Entscheidungen zu treffen: Bin ich billig, will ich billig, will der Markt billig (hoppla, 5 Jahre muss es aber doch halten...), will der Standort Deutschland billig.

Ich darf über mein Gehalt nicht sprechen, aber so viel sollte klar sein: Ich werde mich nicht prostituieren und meine Chefs und meine Auftraggeber haben das bislang begriffen, respektiert und honoriert.

Macht es auch so!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Mo 11. Feb 2013, 22:23 
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Ich war zum Glück nie in der Situation, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei 2000 Euro brutto
a) lange bei der Arbeitsstelle bleibt und
b) sich da auch noch voll reinhängt.

Da schaut man sich doch ständig nach was Neuem um und irgendwann findet man was. Durch die Unzufriedenheit bei dem mickrigen Gehalt würde ich bald auch versuchen, nur das Nötigste zu schaffen (wenn es keine ideologischen Gründe dagegen gibt). Womit ich auch wieder nahe an Mullagans Beitrag bin, schlechte Qualität für das Büro,- leider auch für sich selbst, keine Frage.

Vielleicht hat cottontree auch Recht mit seiner Aussage:
Zitat:
Ich weiß nicht wo und was genau du studiert hast, wir kommen von einer TU und sind Angewandte Geowissenschaftler mit Fokus auf Ingenieur- & Hydrogeologie, Geothermie, Sedimentologie und Geomaterialwissenschaften. Vielleicht ein Vorteil?

Es mag sein, dass das insbesondere beim Berufseinstieg viel ausmacht. Bei mir war es definitiv so.

@DarkKristal: Wenn man fragen darf, woher kommen deine Erfahrungen denn konkret?
edit: Frage zurückgezogen, "Osten und Frankfurt" habe ich gelesen, ok. Wie schon geschrieben, meine Erfahrungen bei Ingenieurbüros im Raum Baden-Württemberg sehen nicht rosig, aber etwas positiver aus.

@Mullagan: Sehr schöner Beitrag. Nur muss man zu Beginn die Chance kriegen, gute(!) Berufserfahrung zu sammeln. Sonst mein erster Absatz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Di 12. Feb 2013, 08:57 
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Garfield hat geschrieben:
@DarkKristal: Wenn man fragen darf, woher kommen deine Erfahrungen denn konkret?


Viele meiner Kommilitonen arbeiten in Thüringen und Sachsen (Osten :D ) in kleinen (5 Mitarbeiter) bis mittelgroßen (50-150 Mitarbeiter) Ingenieurbüros. Ich selber arbeite bei Frankfurt. Ich verdiene mit 2600 am besten. Ich würde gerne zurück in den Osten, aber die sagen mir da zum Beispiel eben "1800, mehr 2000 werden es nie". Mein bester Kumpel verdient auch nur 2000, andere noch weniger (bei 50-60 h die Woche).


Mullagan hat geschrieben:
Ich darf über mein Gehalt nicht sprechen,..


Das ist rechtwidrig, du darfst über dein Gehalt sprechen.
http://wirtschaft.t-online.de/arbeitsve ... 8562/index usw.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Sa 23. Feb 2013, 04:05 
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Mullagan toller Beitrag! :-bd

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Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor;


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Mo 29. Apr 2013, 17:29 
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Das klingt hier ja alles ziemlich düster.

Ich bin auch gerade dabei, mich zu bewerben. Was kann man denn bei größeren Firmen wie Knauff, Bauer Ressourcen, K+S oder DMT verlangen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Mo 6. Mai 2013, 20:58 
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Das hängt sehr von den Gebieten ab... Bei K+S denke ich kannst du als Einsteiger zwischen 2000 und 2500 brutto verlangen. vll sogar 3000... DMT wird warscheinlich nicht mehr als 2500 zahlen... Die anderen beiden kann ich nicht einschätzen.

ICh habe mir den Spass gemacht und habe beim gehaltsreport 2013 von managermagazin mitgemacht. Dabei kam raus das ich im Deutschlandvergleich im untersten Teil verdiene und regional im unteren Mittelfeld bin. Schon traurig... muss mal mit meinem Chef sprechen... :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: So 12. Mai 2013, 23:41 
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Bei den Großen würde ich im Allgemeinen in Westdeutschland mit 2800 bis 3000 als Berufsanfänger reingehen. Wenn die dann 2700 zahlen, auch gut. Bei kleineren Büros sehe ich 2500 aufwärts gerade noch ordentlich an (bei 39-42 Wochenstunden).
Egal ob groß oder klein, bei unter 2500 Euro würde ich den Job annehmen, wenn man darauf angewiesen ist. Sich aber dann pausenlos woanderst bewerben.

Meine Erfahrungswerte: einige Büros aus Baden-Württemberg.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Sa 22. Jun 2013, 14:01 
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Ich hatte auch Bewerbungen bei den "Großen", z.b. bei K+s: Er hat zum mir ganz ehrlich gesagt "2000 maximal, sie sind zwar gut aber es stehen ein Dutzend Leute an, die es auch für weniger machen würden"...

Schreib doch einfach deine Gehaltsvorstellung von 2500 oder mehr mal in die Bewerbung - du wirst nie ne Antwort bekommen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: So 23. Jun 2013, 14:38 
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Zitat:
Ich hatte auch Bewerbungen bei den "Großen", z.b. bei K+s: Er hat zum mir ganz ehrlich gesagt "2000 maximal, sie sind zwar gut aber es stehen ein Dutzend Leute an, die es auch für weniger machen würden"...

Schreib doch einfach deine Gehaltsvorstellung von 2500 oder mehr mal in die Bewerbung - du wirst nie ne Antwort bekommen...


Ich würde eine Gehaltsvorstellung eh nur hinschreiben, wenn sie auch direkt gefordert ist. Ich schätze auch, dass die Aussage "2000 maximal, sie sind zwar gut aber es stehen ein Dutzend Leute an, die es auch für weniger machen würden" hauptsächlich dazu dient, jemanden runterzuhandeln.

Sonst kann ich mich nur der Meinung von Mullagan anschließen. Man studiert schließlich nicht 5 Jahre, rackert sich dann im Job ab, um dann mittel- bis langfristig mit 2000 € Brutto nach Hause zu gehen. Das mag in ländlichen Gegenden Ostdeutschlands noch zum Leben reichen, aber größeren Städten (München, Hamburg etc.) reicht das nicht aus, um eine Familie durchzubringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Do 27. Jun 2013, 15:36 
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DarkKristal hat geschrieben:
Ich hatte auch Bewerbungen bei den "Großen", z.b. bei K+s: Er hat zum mir ganz ehrlich gesagt "2000 maximal, sie sind zwar gut aber es stehen ein Dutzend Leute an, die es auch für weniger machen würden"...

Schreib doch einfach deine Gehaltsvorstellung von 2500 oder mehr mal in die Bewerbung - du wirst nie ne Antwort bekommen...


Das es auch anderst geht: Nach meiner Antwort auf meine Gehaltsvorstellung von 2500,- zum Einstieg bei meiner Bewerbung bei einem Mittelständer wurde ich vom Geschäftsführer tatsächlich "hochgehandelt"!
Süddeutscher Raum.

Ich bleibe dabei. Zu Beginn nicht wählerisch sein und froh sein, irgendwas zu bekommen. Dann aber stets umschauen und sich gar noch mit Berufserfahrung nicht mit unter 2,5k bei größergleich 40h/Woche abfinden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Fr 28. Jun 2013, 16:01 
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Zitat:
Das es auch anderst geht: Nach meiner Antwort auf meine Gehaltsvorstellung von 2500,- zum Einstieg bei meiner Bewerbung bei einem Mittelständer wurde ich vom Geschäftsführer tatsächlich "hochgehandelt"!
Süddeutscher Raum.


Schön zu hören, dass es auch anders geht. Ein Freund von mir arbeitet seit seinem Studium bei Arcadis und er hat mal gemeint, dass man dort 30000-35000 €/a verlangen kann (als Einsteiger). Oder man hat das Glück und man kommt im öffentlichen Dienst unter. Für Masterabsolventen gilt da meist die Einstufung in Gehaltsklasse 13.

Vielleicht haben sich ja doch die Zeiten geändert und die Arbeitgeber haben mitbekommen, dass die Absolventen rar geworden sind und zahlen jetzt doch etwas mehr. Vor einigen Jahren war die Situation sicher noch angespannter. Aber heutzutage läuft kein Rohstoffprogramm der Bundesregierung aus und es gibt aus nicht 1000e nach der Wende arbeitslos gewordene (sicher auch gut ausgebildete) Geologen aus dem ehemaligen Osten, die dann alle eher eingestellt worden sind als Einsteiger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Mi 3. Jul 2013, 08:06 
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Ich stimme mit den vorherigen Meinungen überein: am Anfang nehmen was geht, eine finanzielle Basis schaffen und dann gezielt nach besseren Jobs schauen.

Es ist halt leider immer noch so, dass meistens besser bezahlte Jobs im Ausland warten, besonders in abgelegenen Gebieten. Jedoch ist es sicherlich nicht jedermanns Sache in einem Malaria-Typhus-Gelbfieber verseuchten Gebiet längere Zeit zu leben, auch wenn man sich eine Goldene Nase dabei verdienen könnte. Man sollte deswegen abwägen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Mi 3. Jul 2013, 23:56 
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Bin ich eigentlich der einzige, der sich bewusst mit Händen und Füßen gegen 100% Stellen wehrt? Ich verzichte lieber auf Geld & Karriere als auf meine Freizeit. :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Do 4. Jul 2013, 00:28 
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Zitat:
Bin ich eigentlich der einzige, der sich bewusst mit Händen und Füßen gegen 100% Stellen wehrt? Ich verzichte lieber auf Geld & Karriere als auf meine Freizeit.


Ein Bekannter von mir sieht das genauso. Der ist aber kein Geowissenschaftler.
Also ich verzichte nur ungern auf eine 100%-Stelle. Das liegt wohl aber auch an meiner elterlichen Vorprägung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gehaltsvorstellung - wie bekomme ich die?
BeitragVerfasst: Do 4. Jul 2013, 09:55 
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@cottentree

Ich bin da ganz bei dir. Aktuell kann ich aber leider noch nicht auf solch eine Stelle zugreifen, sobald sich aber die Möglichkeit für ne 20 oder 30h/Woche ergibt, wächst mein Freizeitkontingent stark an :)

Zur aktuellen Diskussion:
Ich seh das genauso, anfangs nehmen was geht und im richtigen Moment weiterentwickeln (für die einen mehr Geld/Karriere, für andere mehr Freizeit und erLeben) wobei das Lohngefälle schon bedauerlich ist.
Ich kann mich nicht beklagen, das liegt aber auch daran, dass ich im Osten leb, kein Auto oder Familie hab. Würde sich nur einer dieser Punkte ändern wäre mein Gehalt von der Hand in den Mund fort. Glücklicherweise konnte ich KfW und Bafög schon tilgen, wenn diese Posten mit meinem Gehalt noch offen wären, wäre es auch finster.


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