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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Fr 12. Jun 2009, 20:50 
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Fr 12. Jun 2009, 00:13
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Wegen Frauen in der Wissenschaft habe ich speziell in den letzten Monaten sehr positive Erfahrungen gemacht, um nochmal auf das Thema zu sprechen zu kommen. Teilweise werden Frauen sogar bevorzugt behandelt, wegen der Quote und das Gehalt ist dennoch dasselbe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Fr 12. Jun 2009, 23:28 
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Mmn ist dieses thema schwachsinn da frauen in den meisten fällen voll emanzipiert sind. und ich habe noch von keinen problemfällen oder ähnl. gehört.


Zuletzt geändert von Felix Augustin am Sa 13. Jun 2009, 12:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Fr 12. Jun 2009, 23:32 
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Ich stimme Felix Augustin in diesem Punkt vollständig zu; ich konnte jedoch bis jetzt auch keinerlei Bevorzugung von Frauen beobachten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Fr 19. Jun 2009, 14:24 
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das sind ja auch versteckte strukturen die nicht so offensichtlich sind. sonst gäbe es bereits völlige gleichbehandlung. ich denke, wenn ihr euch mal mit der/dem frauenbeauftragten unterhaltet an der uni würdet ihr sicher genug mißstände erfahren


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Mi 6. Okt 2010, 22:45 
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Di 28. Apr 2009, 19:51
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Zur Betreuung von Kindern an der Uni:

Bei der Uni erkundigen! Die RWTH Aachen bietet soweit ich weiß z.B. Ganztags-Kinderbetreuung an und baut grad auch noch eine große neue KiTa. Für junge Eltern gibt es außerdem extragünstige Appartments, d.h. die Uni hilft dir da mit Zeit und Geld.
Ich bin mir zwar nicht sicher, denke aber, dass die Betreuung auch für die Promotion weiter bestehen würde, da man in dieser Zeit noch als Student gilt. Keine Ahnung allerdings, wie sich das bei Wissenschaftlichen Mitarbeitern verhält.


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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: Mo 16. Apr 2012, 08:25 
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Puppe_Sturm hat geschrieben:
Hat jemand ne Ahnung, ob Promovieren mit Kind in den Geowissenschaften möglich ist / unterstützt wird?


Einfach machen. Kinder bekommen kann Dir niemand verbieten und im Vergleich zum "normalen" Geojob bist du nie wieder so flexibel wie während der Doktorarbeit. Ich und meine bessere Hälfte haben's einfach gemacht (mit 26 bzw. 25 Eltern geworden) und haben die Entscheidung nie bereut. Auf mich wartet keine Kernarbeitzeit von 9-15, so kann man immer um etwaige Zwischenfälle drum herum arbeiten. Ohne Krippe/Kindergarten würde es natürlich nicht gehen aber auch kurzfristig anberaumte Schichtarbeit bei Krankheitsfall kann man mal abpuffern. Meine Freundin hat viel Labor und ich viel Geländearbeit, aber irgendwie tut man das schon wuppen, insbesondere wenn man noch jünger ist (schlaf is überbweret ;) ). Mein Betreuer hat selbst zwei kleine Kinder von denen eins während meiner Diss kam und er hat mehr als Verständnis für sowas. Ich will nicht sagen dass es einfach ist aber gewiss nich so schwierig wie viele sich das vorstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Di 17. Apr 2012, 02:43 
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Ich bin 28 und frisch verheiratet. Kinder sind also nur noch eine Frage der Zeit und auf Arbeit bereiten sich schon alle seelisch und moralisch darauf vor ;) und später muss dann eben eine Nana (Gouvernante?/Kindermädchen). Da ich viel meiner Arbeit zu hause erledigen kann, hoffe ich das ich beides geniessen kann, Familie und Arbeit. Bin da noch optimistisch. :-bd

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Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor;


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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: Fr 11. Mai 2012, 09:43 
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Puppe_Sturm hat geschrieben:
Hat jemand ne Ahnung, ob Promovieren mit Kind in den Geowissenschaften möglich ist / unterstützt wird?


Hi Puppe_Sturm,

natürlich ist das möglich! Ich weiß zwar nicht genau, wo du promovieren willst, aber zum Beispiel Forschungseinrichtungen wie das AWI und GFZ in Potsdam oder das UFZ in Leipzig haben eigene Kitas oder Verträge mit nahegelegenen Kindereinrichtungen, sodass du dein Kind dort einfacher unterbringen kannst. Wenn du an einer Uni oder Forschungseinrichtung bist, bist du in den meisten Fällen auch im öffentlichen Dienst angestellt, der sehr kinderfreundlich ist. Elternzeit, Wiedereinstieg, gleitende Arbeitszeiten und ggf. eine Verlängerungsoption des Vertrages ist eher kein Problem (ich kenne zwei Beispiele von ehem. Kolleginnen am UFZ), und meistens spielt der Chef auch gut mit. Ansonsten gibt es noch den Betriebsrat und Gleichstellungsbeauftragten... aber im ÖD gibt es meiner Erfahrung nach eher keine Probleme. Das sind die Rahmenbedingungen...alles weitere wie Zeit im Gelände, Labor, ... hängt natürlich vom genauen Thema und der bestmöglichen Selbstorganisation ab.

Viel Erfolg also mit beidem...dem Kinderkriegen und der Promotion! ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Fr 11. Mai 2012, 11:39 
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Aber erst mal so eine Stelle im öD bekommen...
Habe die Erfahrung gemacht, dass wegen der "Frauenquote" Frauen seltener zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden, sondern tendenziell eher frühzeitig abgelehnt werden. Und das auf allen Ebenen. Haben es diese nämlich erst einmal unter die in Frage kommenden Kandidaten geschafft, wird es äußerst schwer, sie nicht zu nehmen (aus welchen Gründen auch immer). Von daher lässt man sie gar nicht erst so weit kommen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Di 15. Mai 2012, 15:03 
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Di 30. Mai 2006, 21:52
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...es hängt sicherlich immer ein bisschen von der Fachrichtung ab, in der man sucht, wie gut oder schlecht die Situation mit den Dok-Stellen ist. Aber bei Forschungsprojekten an Unis oder anderen Forschungseinrichtungen werden eher mehr Dok-Stellen als Postdoc-Stellen bereitgestellt. Die sind einfach günstiger, was die Chancen auf positive Bewilligung des Antrages erhöht... Und wenn ausgeschrieben, sind es meist halbe TVöD oder TV-L Stellen mit allen "Vorteilen" im ÖD. Mein ehemaliger Chef hatte öfters Probleme, geeignete Kandidaten für solche Stellen zu finden. Ob Mann oder Frau ist ihm sehr egal, hauptsache qualifiziert genug im Bereich der Angewandten Geowissenschaft/ Geophysik. Dort war/ist die Auswahl an Kandidaten überschaubar. Wie gesagt, es kommt wahrscheinlich sehr auf die Fachrichtung drauf an... Die Erfahrung mit der Frauenquote und dem "gar nicht erst einladen" kann ich so nicht bestätigen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Di 15. Mai 2012, 16:22 
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Nochmal wegen Frauenquote. Geowissenschaften, speziell Geologie (in der Umweltwissenschaften sieht es da ein bisschen anders aus) wird eher von Jungs studiert. Für Doktorarbeiten/Postdocstellen selektiert man aus einem Pool in dem das Geschlecht quasi nicht normal verteilt ist. An unserem Institut hält sich Doktoranden/Innen-quote etwa im normalen Schnitt eines Geologiestudiengangs. Von daher kann ich nicht bestätigen, dass Frauen benachteiligt werden, wenn man in Betracht zieht, dass in der akademischen Welt generell Männerüberschuss herrscht. Ich weiss von einigen Bewerbungsrunden, dass Absolventinnen tendenziell lieber eingeladen wurden. Am Ende entscheidet dann knallhart die Eignung für die Stelle bzw. das Potential welches der Bewerber oder die Bewerberin mitbringt.

Ich kann mir denken wo manche tortzdem ein Problem sehen und damit den Ruf nach Frauenquoten legitimieren. Gleichsstellungsbeauftragte werden wohl unkrufen, dass wir mehr Damen in den Wissenschaften brauchen, dass auch mehr Frauen auf die Idee kommen vermeintliche XY-Fächer zu studieren. Ist wohl auch was dran.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Di 15. Mai 2012, 17:37 
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Wohnort: Karlsruhe
Steffen hat geschrieben:
Ob Mann oder Frau ist ihm sehr egal, hauptsache qualifiziert genug im Bereich der Angewandten Geowissenschaft/ Geophysik. Dort war/ist die Auswahl an Kandidaten überschaubar.


Genau so ist es. Das Angebot qualifizierte Bewerber/innen ist so dünn, daß sich kein Unternehmen der gesamten Branche leisten kann, geschlechtsspezifische Präferenzen zu kultivieren. Meines Wissens stehen derzeit 10 offenen Stellen höchstens drei (3!) geeignete Bewerber entgegen.

_________________
Glückauf
Rockdoc


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Mi 16. Mai 2012, 00:35 
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Ich bin auch nicht wirklich drin in der Thematik und habe das auch nur unter der Hand mitbekommen.
Hat ein Mann das passendste Profil, welches aber nur minimal besser ist als das einer konkurierenden Frau, bestünde die Gefahr, dass sich die Verwaltung bei der Einstellung des Herren quer stellt und ein zeitraubender Papierkrieg in Gang gesetzt wird.
Um das zu vermeiden, werden Frauen bei vorhandenen männlichen Alternativen einfach erst gar nicht eingeladen.

Unabhängig davon kann ich aber auch bestätigen, dass es momentan schwer ist, qualifizierte Mitarbeiter zu finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Fr 18. Mai 2012, 02:38 
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Beiträge: 298
Wohnort: Rancagua, Chile
Ich wollte noch einmal etwas zu dem Thema sagen. Ich lebe seit 3 Jahren in einem sehr machistischen Land und seit fast einem Jahr arbeite ich als Geologin im Explorationsbereich (Metalisch und Nicht-Metallische Lagerstätten) mit 99% Männeranteil. Es gibt natürlich unterschiede zwischen Frauen und Männern: zum Beispiel lasse ich alle schwere körperliche Arbeit von den Männern verrichten: aus dem einfachen Grund, dass ich keine 50 kg Proben tragen kann und ehrlich gesagt auch nicht will. Ich habe aber festegestellt, dass (zumindest in Chile) ein Mann nie nein sagt, wenn Frau um ein bisschen Hilfe bittet O:-)

Hatte auch noch nie Probleme, dass einem Mann mir gegenüber der Respekt gefehlt hätte. Natürlich gibt es manchmal auf beruflicher Ebene Konflikte (besonders zwischen Bergwerksleitung und Geologie) aber das hat natürlich nichts mit Männern und Frauen zu tun, sondern mit Interessen und Finanzen. Ich denke als Frau sollte man manchmal nicht so sensibel sein und die Sachen nüchterner sehen. Wurde ein Mann bevorzugt: Vielleicht war er einfach besser geeignet? :-? Frauen gehen auch ganz anders an Probleme heran. Ich merke zum Beispiel, dass ich sehr viel Wert darauf lege, dass ich ein harmonisches Mikroklima in meinem Bergwerk habe und wenn es ein Problem gibt, will ich darüber reden, während die Männer die Probleme auf andere Art und Weise lösen. Aber so ist das eben manchmal. Wichtig ist, dass man versucht sich ein wenig auf den anderen einzustellen, nicht alles persönlich nimmt und am Ende alle Unterschiede nicht zu einer Minderung der Leistung führen zu lassen. B-)

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Da steh ich nun, ich armer Tor!
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 Betreff des Beitrags: Re: Frauen in der Wissenschaft...
BeitragVerfasst: Sa 19. Mai 2012, 14:37 
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bachelor
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So 15. Feb 2004, 18:55
Beiträge: 81
Wohnort: Daenemark
Gibt es wirklich so wenige Frauen in den Geowissenschaften? Ich hatte immer den Eindruck dass es fast 50/50 sei. So war es bei mir an der Uni und so ist es auch auf der Arbeit. Die Kollegen die ich auf Lehrgaengen treffe sind auch zu fast 50% Frauen. Die sehr erfahrenen Kollegen sind aber tatsaechlich fast immer maennlich.


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