Geh barfuß über warmen Sand.
      Spür die Erde unter deinen Füßen ...
Aktuelle Zeit: Mi 13. Dez 2017, 09:05

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Mo 30. Mär 2009, 04:09 
Offline
master of desaster
master of desaster
Benutzeravatar

Registriert:
Mo 19. Dez 2005, 17:32
Beiträge: 583
Wohnort: Frankfurt am Main
Moin,

was ist denn bitte in den Geowissenschaften ein überdurchschnittlicher Abschluss und ein zügiges Studium?
Gibt's da (inter)nationale Vergleichstabellen? Ist ne 1,5 überdurchschnittlich oder schon katastrophal schlecht? Sind 12 Semester viel? 14? 16? 32?
Wenn ich da so an unsere Absolventen denke... ich glaube, da hat kaum einer unter 12 Semestern... eher 14.
Nicht das ich mich sonderlich von so Sätzen in Stellenanzeigen beeindrucken lasse, interessieren tut's mich trotzdem.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Mo 30. Mär 2009, 14:05 
Offline
bachelor
bachelor
Benutzeravatar

Registriert:
Mo 5. Mai 2008, 02:26
Beiträge: 96
in einer soziologie-vorlesung hatten wir mal eine statistik der semesterzahl in D. durchschnittlich studieren deutsche studenten 14 semester. ob es in geowissenschaften nun große unterschiede gibt kann ich dir nicht sagen..


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Mo 30. Mär 2009, 16:30 
Offline
master of desaster
master of desaster
Benutzeravatar

Registriert:
Sa 9. Jul 2005, 00:41
Beiträge: 810
Wohnort: München
In Berlin bin ich mit 14 (wegen Fach- und UNI-Wechsel und Gesundheitsproblemen) Semestern sogar noch unter dem Durchschnitt in den Geowissenschaften!

_________________
The Lost Geologist
http://lostgeologist.blogspot.com/


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Di 31. Mär 2009, 08:05 
Offline
badge of honor
badge of honor

Registriert:
Mi 26. Jul 2006, 10:02
Beiträge: 1129
Wohnort: Eifel (Zentrum)
Damals, als es noch das Diplom gab, gab es bei uns in Bonn das Problem, dass die Nebenfächer-Praktika hoffnungslos überfüllt und mit Wartelisten bis zu zwei Semestern versehen waren. Dadurch konnten die Studenten vor den 5-6. Semester nur selten das Vordiplom ablegen. Da waren dann Semesterzahlen von 14 nahezu normal. Ich durfte auch noch 11 Monate auf die Bewertung meiner Diplomarbeit warten...
Über die Notenvergabe möchte ich hier lieber nichts sagen.

Gruss

Spotts


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Di 31. Mär 2009, 14:26 
Offline
hard-rocker
hard-rocker

Registriert:
So 13. Jul 2008, 12:52
Beiträge: 270
Wohnort: Bochum
Der deutsche B.sc. überzieht im Schnitt 2,5 Semester und laut Studienordnung braucht der Tag schon 25 h zum arbeiten. Ich hatte überlegt 2 Klausuren vorzuziehen wovon mir abgeraten wurde, da man es sich sonst mit den Profs verscherzt.
Naja Stellenanzeigen.. 20 Jahre alt, Master und Dr, 5 Fremdsprachen fließend, ungebunden, 18 Jahre Auslandsaufenthalte und Lohnvorstellungen im dreistelligen Bereich.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Di 31. Mär 2009, 15:35 
Offline
master of desaster
master of desaster
Benutzeravatar

Registriert:
Sa 9. Jul 2005, 00:41
Beiträge: 810
Wohnort: München
Wieso sollte man es sich durch vorziehen von Klausuren mit den Profs verscherzen? Ich habe mehrmals in meiner Freiberger Zeit Klausuren aus höheren Semestern vorgezogen, wenn ich die Zeit dafür hatte. Keiner der betroffenen Profs fand das anstößig, einige fanden das sogar gut. Sicher, die Anforderungen muss man auch so erfüllen.

_________________
The Lost Geologist
http://lostgeologist.blogspot.com/


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Di 31. Mär 2009, 19:56 
Offline
master of desaster
master of desaster
Benutzeravatar

Registriert:
Mo 19. Dez 2005, 17:32
Beiträge: 583
Wohnort: Frankfurt am Main
Mathias hat geschrieben:
Wieso sollte man es sich durch vorziehen von Klausuren mit den Profs verscherzen? Ich habe mehrmals in meiner Freiberger Zeit Klausuren aus höheren Semestern vorgezogen, wenn ich die Zeit dafür hatte. Keiner der betroffenen Profs fand das anstößig, einige fanden das sogar gut. Sicher, die Anforderungen muss man auch so erfüllen.

Ich hab so den Eindruck, dass der Bachelor Studiengang deutlich weniger Spass als der Diplomstudiengang macht. Ich hab auch immer nach Lust und Laune die Kurse & Klausuren gemacht. Bei uns haben scheinbar ein paar Leute, die noch den Diplomstudiengang angefangen hatten, freiwillig auf Bachelor/Master umgestellt? :shock:


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Di 31. Mär 2009, 21:21 
Offline
hard-rocker
hard-rocker

Registriert:
So 13. Jul 2008, 12:52
Beiträge: 270
Wohnort: Bochum
Mir wurde es von einem Institutsmitarbeiter so empfohlen. Er meinte damit würde man im Grunde die Lehre geringschätzen.. damit hat er ja nicht ganz unrecht. Ich hätte sonst Petro und Mineralogie vorgezogen. In Petro wurde im Grunde eh im 3ten Semester abgefragt was man im ersten können musste.. quapf Einordungen, Minerale die in blubb vorkommen können, etc pp.

Die Übungen und Vorlesungen hätte ich nicht ausgelassen.. es ist ein Unterschied eine Klausur zu bestehen und Plan vom Stoff zu haben.

Spaß.. hmnja.. mein Geo-Kram hat mir Spaß gemacht. Was mich nervt ist die Tatsache dass es überhaupt kein "Nebenfach" mehr gibt.. jeder ist wieder der kleine Prinz, seins ist das Tollste und Wichtigste überhaupt. Man schafft eine Massenveranstaltung die für die einzelnen Studiengänge viel zu unspezifisch ist.

In Geo haben wir einen besseren Erdkundetest geschrieben.. keine Formeln, keine Definition von Kristallsystemen - gar nichts. Die anderen Fächer.. naja. Grad beim Wiederholen von Chemie ist mir aufgefallen dass mit dem Vorlesungsinhalt eigentlich niemand versteht worum es eigentlich geht und was er da treibt. Thermodynamik 7 Seiten Mitschrift, chemische Kinetik 8 Seiten.. mein Lesestoff im Buch betrug dann ca. das 10 - 20 fache.

Selbststudium ? gut und schön, ich hab auch gar nicht vor mich nur bedampfen zu lassen. Aber wann soll man den ganzen Kram den bewerkstelligen ? Ich komme von der Uni zurück, mache fix was zu futtern und fertige meine Reinschrift der Mitschriften an. Das ist sicher zeitaufwendig, bin im Nachhinein aber sehr froh das ich es gemacht habe und ich konnte dem aktuellen Stoff dadurch gut folgen.

Wenn ich damit durch bin + den notwendigsten Kram der noch so anliegt ist es um elf oder noch später. Dann geht meistens gar nichts mehr. Die Wochenenden sehen eigentlich genauso aus.. Hausaufgaben, Belege, Vorbereitung Praktikum.. ja ich hätte mehr Mathe-Übungsaufgaben konsequent nebenbei rechnen sollen.. und Physik. Aber wann hätte ich das denn jetzt auch noch machen sollen -.-

Dann muss man sich noch anhören, die B.sc. würden nach der Prüfung eh alles wieder vergessen und nur noch "Hürdenspringen machen". Dem kann ich nur entgegenhalten : Allein Chemie hab ich jetzt 1300 Seiten durch.. davon 230 Seiten offizielles Organik-Skript. Könnte ich das alles behalten würde ich meine Brötchen im Black Jack verdienen.

Allgemein drängt sich der Verdacht auf, dass vorher schon eine Quote festgelegt wird und anhand derer korrigiert. Die Herren Chemiker sollen um 30% verkleinert werden, da es sonst Probleme mit den Praktikumsplätzen gibt. Also vergibt man konsequent 5 Punkte pro Teilaufgabe, egal ob da 5 Bindungstypen gefragt sind oder es eine halbe Seite Rechnung ist.. und wie ich aus höheren Semestern erfahren habe zieht man dann für eine falsche Oxidationszahl schon einen von fünf Punkten ab.

Da habe ich langsam auch keine Fragen mehr wie man auf Durchfallquoten von 85%+ kommt. 600 Klausuren in 4 Wochen durchkorrigieren... ich hab so eine Vorstellung wie das abläuft.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Di 31. Mär 2009, 22:09 
Offline
master of desaster
master of desaster
Benutzeravatar

Registriert:
Sa 9. Jul 2005, 00:41
Beiträge: 810
Wohnort: München
Tja der Leistungsdruck, also das "sehr-gut-sein-MÜSSEN", ist in FG besonders gross. Bringen tut es reichlich wenig. Hier in Berlin wird in den Klausuren das Selbe gefragt und genauso benotet, ohne diesen blöden Leistungsdruck. Dümmer sind die ernsthafen Studis hier auch nicht, die Faulen fallen auch hier durch.

Zugegeben, von den Bsc hier weiss ich, die haben es auch schwerer. Die Freiheiten, die ich am Diplom sehr schätzte, sind alle weg. Das liegt manchen und manchen nicht.

P.S. Ich habe immer nur Fächer/Klausuren vorgezogen, die keinerlei Übung oder Praktika behinhaltet haben. Damit habe ich mir in den Semestern drauf Zeit für die Übungen und Praktika geschaffen. Ich hatte so meist 2 bis 3 Stunden mehr Zeit pro Woche für diese. Das macht bei Stress durchaus einen Unterschied, ob man um 1 Uhr oder um 23 Uhr ins Bett hüpft.

_________________
The Lost Geologist
http://lostgeologist.blogspot.com/


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Fr 3. Apr 2009, 12:49 
Offline
bachelor
bachelor
Benutzeravatar

Registriert:
So 12. Okt 2008, 23:17
Beiträge: 134
Wohnort: Berlin
Ich kenne den Ablauf beim Diplom zwar nur von Hörensagen (Diese Aussagen decken sich mit euren.) aber ich bin mit meinem Bachelor-Studium soweit zufrieden. Natürlich ist es problematisch, dass es immer mehr Studenten aber weniger Fördermittel und somit Betreuer gibt, aber bei uns muss (bisher) niemand jahrelang auf irgendwelche Veranstaltungen warten. Es können zwar nicht alle gleichzeitig auf dieselbe Fahrt aber es wird auf jeden Fall (erfolgreich) versucht alle sinnvoll unterzubringen, sodass man nicht mehr als ein Semester warten muss.

Der Bachelor ist auch gerade wegen der schul-ähnlichen Struktur auf jeden Fall in den vorgegeben sechs Semestern zu schaffen. Selbst bei zwei Zusatzsemestern fällt man noch nicht übermäßig negativ auf. Wer länger braucht, hat entweder nicht gelernt und muss manche Klausuren drei- oder viermal schreiben, oder man schweift ein wenig ab, gönnt sich ein Auslandssemester oder ähnliches. Letzteres ist auch vollkommen okay. Wenn man jedoch wegen Faulheit länger braucht, soll sich keiner drüber aufregen.

Um mal zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Das sind meiner Meinung nach keine allgemein quantitativ beschreibaren Eigenschaften. Wenn man seine Veranstaltungen nicht unnötig immer wieder verschoben hat und sich stetig entwickelt hat, sollte man das schon als zügig bezeichnen können. Beim überdurchschnittlichen Abschluss sollte man sich sowieso fragen, warum das angegeben wird. Wohl keine Firma oder andere Institution will schlechte Absolventen. Und auch die graue Masse im Mittelfeld ist für die Großen nicht sooo interessant.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Do 21. Mai 2009, 22:06 
Offline
advanced
advanced

Registriert:
Di 28. Apr 2009, 19:51
Beiträge: 51
Ich glaube ob der Bachelor in 6 Semestern zu schaffen ist, hängt sehr stark von der Uni ab und ist nicht pauschalisierbar. Bei uns haben es bis z.B. nur 2 Stundenten geschafft, ihren BSc in Ingenieur- und Hydrogeologie in den 6 Semestern zu schaffen und das liegt nicht daran, dass die anderen alle faul sind ;) Wie viele SWS habt ihr denn z.B. und wie viele Klausuren pro Semester im Durchschnitt?
Bei uns warens im Wintersemester z.B. 36 SWS (inklusive Übungen und 2 Tutorien), weshalb man die alte "Diplomregel" (1/3 Uni, 2/3 Selbststudium) ja schon mal total vergessen konnte. Die meisten waren am Ende der Woche froh, wenn sie alle Veranstaltungen überlebt :) hatten und wer noch ne Klausur aus dem Jahr davor wiederholen musste, konnte sich schon (fast) von seinen Hobbys verabschieben.
Mir macht Geo an sich natürlich Spaß, die Art zu Lernen im Bachelor aber eben nicht. Durch den enormen Zeitdruck und das Klausurpensum (im Schnitt 8 Stück pro Semester) lernt man mehr auswendig und weniger auf Verständnis, was ich sehr schade, aber leider unumgänglich finde.

Noch mal zum Thema "überdurchscnittlicher Abschluss": Ich denke überdurchschnittlich meint eben besser als der Durchschnitt einer vergleichbaren Gruppe. Und das wiederum sind meiner Meinung nach nur die Studenten aus deinem Semester und im weiteren Sinne noch ein wenig die anderer Unis. Wenn du z.B. als einziger in deinem Semster überhaupt alle Klausuren bestanden hast (wenn auch einige mit ner 3 z.B.), dann bist du trotzdem überdurchschnittlich. Und wenn du dein Studium in 11 Semestern schaffst, obwohl der Bachelor+Master 10 vorsieht, dann bist du trotzdem überdurschnittlich, weil der Schnitt eher 12, 13 oder mehr Semester braucht.
Immer überzeugend auftreten! ;)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Do 21. Mai 2009, 23:25 
Offline
master of desaster
master of desaster
Benutzeravatar

Registriert:
Mo 19. Dez 2005, 17:32
Beiträge: 583
Wohnort: Frankfurt am Main
Aqa hat geschrieben:
Wie viele SWS habt ihr denn z.B. und wie viele Klausuren pro Semester im Durchschnitt?
Bei uns warens im Wintersemester z.B. 36 SWS (inklusive Übungen und 2 Tutorien), weshalb man die alte "Diplomregel" (1/3 Uni, 2/3 Selbststudium) ja schon mal total vergessen konnte. Die meisten waren am Ende der Woche froh, wenn sie alle Veranstaltungen überlebt :) hatten und wer noch ne Klausur aus dem Jahr davor wiederholen musste, konnte sich schon (fast) von seinen Hobbys verabschieben.
Mir macht Geo an sich natürlich Spaß, die Art zu Lernen im Bachelor aber eben nicht. Durch den enormen Zeitdruck und das Klausurpensum (im Schnitt 8 Stück pro Semester) lernt man mehr auswendig und weniger auf Verständnis, was ich sehr schade, aber leider unumgänglich finde.

Ich denke, ich hatte im Schnitt etwa 20-25 SWS und vielleicht 4-6 Klausuren pro Semester. Im Grundstudium eher mehr, im Hauptstudium dann immer weniger.

Aqa hat geschrieben:
Noch mal zum Thema "überdurchscnittlicher Abschluss": Ich denke überdurchschnittlich meint eben besser als der Durchschnitt einer vergleichbaren Gruppe. Und das wiederum sind meiner Meinung nach nur die Studenten aus deinem Semester und im weiteren Sinne noch ein wenig die anderer Unis.
Immer überzeugend auftreten! ;)

Überdurchschnittlich kann doch nicht auf auf "mein" Semester von "meiner" Uni bezogen sein. Die Zahlen sind doch einem Personaler garnicht bekannt. Da glaube ich eher, dass sich überdurchschnittlich auf den Notendurchschnitt der Bewerber der letzten paar Jahre bezieht.

Aqa hat geschrieben:
Wenn du z.B. als einziger in deinem Semster überhaupt alle Klausuren bestanden hast (wenn auch einige mit ner 3 z.B.), dann bist du trotzdem überdurchschnittlich.

Klausurnoten sind im Diplomstudium zum Großteil irrelevant. Vier gewinnt. Häufig zählen nur die Diplomprüfungen, Diplomkartierung, Diplomarbeit. Und die Noten bewegen sich bei den meißten meiner Erfahrung nach fast immer im 1-2er Bereich. Aber zu dem Wert der Noten hatte ich ja schonmal ein Thema eröffnet. ;)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Fr 22. Mai 2009, 19:54 
Offline
bachelor
bachelor
Benutzeravatar

Registriert:
So 12. Okt 2008, 23:17
Beiträge: 134
Wohnort: Berlin
Bei mir:
1. Semester: 22 SWS, 5 Klausuren
2. Semester: 29 SWS, 5 Klausuren
3. Semester: 26 SWS, 10 Klausuren
4. Semester: 25 SWS, 7 Klausuren

36 SWS sind natürlich happig aber dann liegt es an einem Missmanagement eurer Uni. Irgendwann habt ihr dann ja viel zu wenige SWS. Bei uns ist das zB ziemlich gleichmäßig verteilt, wobei die SWS auch nicht immer das Arbeitspensum wiedergeben. Ob ich mich 2 Stunden in eine Vorlesung setze und mich berieseln lasse oder jedoch Woche Protokolle anfertigen muss, ist auch noch einmal ein Unterschied.

Der Bachelor ist auch nicht nur auf Auswendiglernen ausgelegt. Wenn man erst ein paar Tage vor der Klausur anfängt sich mit dem Stoff zu beschäftigen, dann ist das natürlich so. Vieles kann man aber auch im Verlauf des Semesters lernen und sich dabei auch noch richtig aneignen, sodass man es nicht nur aufschreiben, sondern sinnvoll anwenden kann.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: "Überdurchschnittlicher Abschluss" und "zügiges Studium"
BeitragVerfasst: Sa 23. Mai 2009, 09:50 
Offline
advanced
advanced

Registriert:
Di 28. Apr 2009, 19:51
Beiträge: 51
Interessant, dachte immer alle Bachelor hätten so furchtbar viele Stunden :) Ja ich hab auch nicht den Eindruck, dass meine Uni das zeitlich besonders toll plant, aber ich hatte bisher in allen 4 Semestern zwischen 27 und 36 SWS und nebenbei noch Praktika (im 3. Chemie, im 4. Physik) + Vorträge vorzubereiten. Ich denke mir manchmal, dass man bei uns bei einigen Fächern die Klausuren einfach hätte weglassen können (z.B. Gesteinskunde, weil man das eh im Learning by doing auf Exkursionen vertieft). Wir hatten im
1. Semester 7 Klausuren, im
2. 5 Klausuren + Vortrag + den Kartierkurs, im
3. Semester 8 oder 9 Klausuren (je nach Vertiefungsrichtung)
4. 9 Klausuren
Das mit dem Auswendiglernen kommt quasi von selbst, wenn man das entsprechende Wochenpensum hat - ich bin wie gesagt nicht jemand, der sowas gern macht, aber wenn du die Klausuren alle schaffen willst bei den Stoffmengen bleibt dir gar nichts anderes übrig - kenn auch keinen aus meinem Studium, der das nicht episodisch so macht. Ich versuche die Auswendigteile möglichst immer auf Fächer zu legen, die mich eh nicht interessieren :) wie z.B. Kristallographie :D


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 14 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
forum geoversum © 2002 - 2012 by geoversum - last modified apr-11-2012
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
layout modified by geoversum based on FI Subice by phpBBservice.nl
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de