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 Betreff des Beitrags: natürliche Schneeschmelze Eigenheim
BeitragVerfasst: Di 4. Okt 2016, 20:39 
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newbie
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Di 4. Okt 2016, 20:29
Beiträge: 1
Hallo Liebe Geofreunde,
ich hoffe ich bin hier richtig.

Ich habe mir überlegt aus platztechnischer Sicht eine "natürliche" Schneeschmelzvorrichtung zu bauen und wollte fragen ob dies möglich ist.

Ich habe überlegt eine 2-3 Meter Tiefe Grube, inkl. Abdeckung zu graben um bei Bedarf überschüssigen Schnee da hinein zu werfen, da ich wenig Aufbewahrungsmöglichkeiten habe.
Schmilzt der Schnee in dieser Tiefe und wenn ja, die lange dauert dies ca. und wenn nein, bringt es etwas tiefer zu graben?

Ich hoffe die Frage ist verständlich.

Danke


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 Betreff des Beitrags: Re: natürliche Schneeschmelze Eigenheim
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2016, 20:27 
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hard-rocker
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Sa 7. Nov 2009, 21:26
Beiträge: 313
bin zwar nicht DER Fachmann dafür, aber es dürfte eine Rechnung mit mehreren Unbekannten sein.
- Leitfähigkeit des Bodens, event. zirkulierende Wässer im Untergrund. Die geben Wärmeenergie ab.
- Geothermische Tiefenstufe. D.h. soviel, wenn der Wärmestrom aus dem Untergrund etwas höher ist als normal für diese Region
(radioaktiver Zerfall durch erhöhten Anteil radioaktiver Isotope, ehem. Vulkanregion (z.B. Eifel).
Dann kann Schmelzen deutlich schneller vonstatten gehen als bei normalem Untergrund.


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 Betreff des Beitrags: Re: natürliche Schneeschmelze Eigenheim
BeitragVerfasst: Mi 12. Okt 2016, 10:22 
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badge of honor
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Mi 26. Jul 2006, 10:02
Beiträge: 1160
Wohnort: Eifel (Zentrum)
Das vergraben der Schneemassen wird nicht viel bringen. Die Kälte sammelt sich am Boden der Grube und wir ein schmelzen verhindern. Besonders wenn darüber noch eine Plane liegt. Außerdem: Wohin mit dem Erdaushub? Was ist mit dem Loch im Sommer? Swimming Pool?
Bei zwei bis drei Metern Tiefe könnte es Probleme mit dem anstehenden Gestein geben. Dort wird sich dann auch Grundwasser sammeln.
Für mich sieht dies nicht nach einer Lösung des Problems aus.

Gruss
Helge


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 Betreff des Beitrags: Re: natürliche Schneeschmelze Eigenheim
BeitragVerfasst: Do 8. Dez 2016, 12:46 
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soft-rocker
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Do 10. Mai 2007, 14:24
Beiträge: 229
Wohnort: Essen
Im Wesentlichen schließe ich mich den Vorrednern an.

Statt auf Schmelze durch radioaktive Isotopen zu warten, würde ich Streusalz empfehlen, dass setzt den Taupunkt wirksam herab.

Die Grube müsste dauerhaft standsicher sein, es darf keine Grundbruchfigur geschnitten werden. Das Schmelwasser muss abfließen können...
Also eine Reihe von Bedingugnen, damit du dir kein Loch ins eigene Knie schießt.

Letztlich hat sich landauf-landab das In situ-Schmelzen durch Salzstreu oder ein Bestreuen mit Sand, etc. bewährt. Am Ende bietet ja auch der wahrscheinlich wieder eintretende Sommer eine natürliche Lösung.

Gruß und Glück auf
Mullagan


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