Geh barfuß über warmen Sand.
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 Betreff des Beitrags: Klimawandel
BeitragVerfasst: Sa 12. Dez 2009, 14:33 
Hallo an Alle :) ,

mich würde interessieren ob der Klimawandel noch gestoppt werden kann oder nicht.
Bin ein bisschen verunsichert da die Meinungen zu diesem Thema stark auseinander gehen.
Was meint ihr dazu?
Danke vorab für die Antworten :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel
BeitragVerfasst: Sa 12. Dez 2009, 15:14 
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hard-rocker
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Das ist auch so ein Thema bei dem ich gerne mal allwissend sein möchte. Ist CO2 wirklich der Hautpfaktor bzw. wieviel von der derzeitigen Klimaveränderung ist wirklich anthropogen?

Momentan nervt mich einfach bloss die geradezu hysterische Berichterstattung darüber. Es gibt z.T. so sinnfreie Protestaktionen und die Debatte wird meiner Meinung nach alles andere als sachlich geführt. Normale Leute halten es für 100% gesichert, dass wenn wir unseren CO2-Verbrauch um 30% reduzieren die Klimaerwärmung nicht 2°C übersteigt innerhalb der nächsten 100 Jahre (Zahlen fiktiv). Was wenn das nicht passiert? Ich glaube dass Lebewesen generell und der Mensch mittlerweile insbesondere kreislaufmässig so mit der Erde verwoben sind, dass eine Änderung im Kompartiment "Mensch" eine Änderung im Kreislauf "System Erde" bewirken muss und das schon immer getan hat. Wir sollten nur zu lernen damit zu leben und nicht drüber zu streiten wer Schuld hat.

Die Punkte bei denen ich mir persönlich sicher bin:

Es hat immer einen Klimawandel gegeben und es wird ihn immer geben.

Die derzeitige Perspektive auf die Dinge ist äusserst anthropozentrisch. Wer weiss was wir alles als abnormal empfinden würden hätte sich die menschliche Zivilisation nur 10000 Jahre später oder eher erhoben. Wobei ich mir hier wiederum sicher bin, dass momentan so weit gekommen sind weil dies während einer Eiszeit wohl nicht möglich gewesen wäre. Quartärgeologisch anthropoisches Prinzip sozusagen, haha.

Ob nun der Klimawandel anthropogen verursacht, drastisch oder weniger drastisch ausfällt sollte eigentlich ziemlich egal sein. Das Ziel den Rohstoffumsatz zu reduzieren und nachhaltiger mit Ressourcen umzugehen ist so oder so wünschenswert. Meine zwei Pfennige zum Thema.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel
BeitragVerfasst: So 13. Dez 2009, 20:17 
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Meiner Meinung nach muss man bei der Diskussion zwei Aspekte auseinanderhalten

  1. Den Zustand auf den das Klima zusteuert
    Hier wird m.E. maßlos dramatisiert. Die Erde und damit auch das Leben auf ihr haben Zeiten überstanden, die nach allgemeiner Lehrmeinung wesentlich wärmer waren als die Szenarien, die mit dem gegenwärtigen Klimawandel in Verbindung gebracht werden.
  2. Die Geschwindigkeit des Klimawandels
    Die ist m.E. zur Zeit erheblich und ich erwarte, dass diese zu einem erheblichen Anpassungsdruck auf Flora und Fauna führen wird. Dashalb sollte man meiner Meinung nach bei den Diskussionen die erreichbare Verlangsamung gegenüber der Zieltemperatur in den Vordergrund stellen. Selbst wenn die Temperaturen am Ende den gleichen hohen Wert erreichen ist es besser wenn das länger dauert.

_________________
Gruß,
    tepui

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel
BeitragVerfasst: So 9. Mai 2010, 20:43 
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Das Überraschende (oder vielleicht nicht) ist das inzwischen Leute nicht mehr wissen was sie denken sollen, Leserbriefe in gewissen Zeitschriften (die mit S beginnt und mit igel endet) sind durchwegs negativ und argumentieren "dass die Natur nicht gefährdet ist" oder Naturkatastrophen ganz normal. Und laut Umfragen "fürchten" sich immer weniger vor dem Klimawandel. Furcht ? dass sollten wir haben, was soll das bringen? Und auch in Gesprächen mit Leuten fällt mir auf, dass schlicht und einfach Verwirrung da.

Hier gehen natürlich genau die Samen auf, die diese Zeitschriften in dne letzten Jahren gesäht haben auf, unter anderem habe ich in meiner Sammlung noch ein Titelblatt der S-Zeitschrift, mit der Erde wie sie von einer Flut davongeragen wird.
Und Vereinfachungen wie der IPCC Bericht helfen wenig, da sie praktisch Wissenschaft aud den Dümmsten Anzunehmenden User reduzieren (und wie stark danach jede ArgumentationsKette ist hat man ja gemerkt) .

Es hilft einfach nichts - um sich tiefergreifend zu informieren muss man auf peer-reviewd und anerkannte Publikationen verweisen, und Leute beinhart darauf hinweißen dass das der Standard ist - besorgt euch die Daten, fragt in öffentliche Institutionen oder Unis an, und die Publikationen lest sie euch im Original durch, versteht sie, und dann kann man darüber reden... der IPCC ist ein löblicher Versuch, aber auch nicht mehr.

Das ist zumindest meien Erfahrung in der Sache, wäre interessiert ob jemand auch Erfahrungen in Präsentieren und Diskussion über "Klimawandel (s.l.)" gemacht hat.

_________________
http://geschichtedergeologie.blogspot.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel
BeitragVerfasst: Mo 10. Mai 2010, 15:16 
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hard-rocker
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David hat geschrieben:
[...]
in gewissen Zeitschriften (die mit S beginnt und mit igel endet)
[...]


Ah, der Speigel?

Haha. Ansonsten 100% Zustimmung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel
BeitragVerfasst: Di 11. Mai 2010, 04:14 
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Ich bin mir absolut sicher, dass der Mensch jeden Tropfen Öl aus der Erde holen wird... zumindest solange es sich lohnt, von daher sage ich den anthropogenen Klimawandel kann man denke ich nicht aufhalten.

Aber was bedeutet das Wort Klimawandel eigentlich, man muss hier schon mal ganz klar sagen es sind derzeit 0,7°C laut IPCC nunja dieser Wert interessiert vielleicht den Nordpol im Sommer, und Bangladesch in der Regenzeit, aber den Rest der Menschheit betrifft das kaum. Die allermeisten Katastrophenszenarien entbehren jeglicher Grundlage.

Ich empfehle hier im übrigen mal hier nach zu guggn http://forum.wetteronline.de/forumdisplay.php?f=14 wobei ich gleich dazu sage, dass sich in diesem Forum relativ viele Skeptiker/Leugner wiederfinden, also glaub nicht Alles was du liest.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel
BeitragVerfasst: Di 11. Mai 2010, 08:10 
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Nur mal so generell:

Die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen. Ich persönlich denke dass Al Gore's "unbequemen Wahrheit" nicht unbedingt Realität ist. Aber was mich viel mehr anekelt sind Hobbywissenschaftler, die bloss weil so total investigativ im Internet irgendwo was gelesen haben, ein weltumspannendes Netz von Klimalügnern herauf beschwören. Wie bei allen Verschwörungstheoretikern, liegt zwischen den Zeilen ein ganz anderer Subtext, nämlich tiefliegender Misanthropismus.

Folgende Graphik bringt die ganze Debatte eignetlich auf den Punkt:
Bild

Aus welchen Gründen auch immer, es macht in jedem Fall Sinn resourcenschonend auf diesem Planeten zu Werke zu gehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel
BeitragVerfasst: Do 13. Mai 2010, 13:23 
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hard-rocker
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Wohnort: Würzburg
Ich weiss zwar nicht was Misanthropismus ist, aber ansonsten kann ich dir da weitgehend zustimmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel
BeitragVerfasst: Do 13. Mai 2010, 18:03 
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Mo 14. Dez 2009, 16:06
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@ christian_b219

Mein Tipp dazu: Lexikon oder Duden! :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel
BeitragVerfasst: Do 13. Mai 2010, 21:29 
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hard-rocker
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Mi 9. Dez 2009, 21:08
Beiträge: 262
Wohnort: Berlin
Lias hat geschrieben:
@ christian_b219

Mein Tipp dazu: Lexikon oder Duden! :wink:


Ich bin mir nichtmal sicher ob es das Wort so gibt. Auf jeden Fall aber so: misanthropisch = menschenverachtend


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