Geh barfuß über warmen Sand.
      Spür die Erde unter deinen Füßen ...
Aktuelle Zeit: Fr 20. Okt 2017, 21:42

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 18 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 00:19 
Offline
newbie
newbie

Registriert:
Do 21. Nov 2013, 00:06
Beiträge: 5
Hey, liebe Leute.

Ich mache im ersten Semester Geowissenschaften und bei uns in Münster besteht vor allem das erste Semester ausschließlich aus naturwissenschaftlichen Grundlagen. Ich habe zwar auch geologische Grundlagen, für die ich natürlich viel lernen muss, aber alles andere wie Mathe, Chemie und Physik sind eben unfassbar träge momentan.

Meine Pflichten in Form von Übungen und Übungsblättern, die wöchentlich abgegeben werden müssen, gehe ich zwar nach, aber Vorlesungen besuche ich nicht wirklich. Ist halt alles totaler Quatsch. Zumindestens in Chemie und Mathe ist mir das meiste bereits geläufig. Physik ist mir zwar recht neu, aber auch hier habe ich das Gefühl, dass ich die Grundlagen viel besser im Alleingang lerne als mich in ne Vorlesung zu setzen und so zu tun als ob ich was verstehe.

Mein bisheriger Plan sieht aus bis zum Januar zu warten und erst dann mit dem lernen zu beginnen (Ich habe Klausurenphase im Februar). Werd ich damit Probleme kriegen?

Ich zumindest habe das Gefühl, dass gerade Physik, Chemie und Mathe totale Selbstläufer sind. Momentan fällt mir wirklich schwer das ernstzunehmen.. Sind bisher alles Grundlagen, die man sich auch alle an einem Tag Lernerei zu Gemüte führen kann, da man den ganzen Inhalt irgendwann mal bis zum erbrechen gemacht hat.

Wie sieht euer Lernverhalten allgemein aus? Lernt ihr bereits zu Beginn des Semesters? Auch erst im letzten Monat vor der Klausurphase?

Wäre echt cool mal einpaar andere Eindrücke zu bekommen, da ich bisher das Gefühl habe, dass Geowissenschaften wirklich nicht lernintensiv sind.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 01:07 
Offline
advanced
advanced

Registriert:
Mi 27. Sep 2006, 15:26
Beiträge: 36
arcticArtic hat geschrieben:
Ich mache im ersten Semester Geowissenschaften und bei uns in Münster besteht vor allem das erste Semester ausschließlich aus naturwissenschaftlichen Grundlagen. Ich habe zwar auch geologische Grundlagen, für die ich natürlich viel lernen muss, aber alles andere wie Mathe, Chemie und Physik sind eben unfassbar träge momentan.

Ich fand die naturwissenschaftlichen Fächer im Grundstudium anspruchsvoller als die eigentliche Geologie. War auch eine TU.
/edit: Geologie ist auch eine Naturwissenschaft. Was schreibe ich bloß.

Zitat:
Meine Pflichten in Form von Übungen und Übungsblättern, die wöchentlich abgegeben werden müssen, gehe ich zwar nach, aber Vorlesungen besuche ich nicht wirklich. Ist halt alles totaler Quatsch. Zumindestens in Chemie und Mathe ist mir das meiste bereits geläufig. Physik ist mir zwar recht neu, aber auch hier habe ich das Gefühl, dass ich die Grundlagen viel besser im Alleingang lerne als mich in ne Vorlesung zu setzen und so zu tun als ob ich was verstehe.

Wenn dir die Vorlesungen nichts bringen (und du dir das nicht nur einredest), dann gehe nicht hin. Absolut richtig. Ähnliche Erfahrung habe ich auch gemacht. Die Übungen und Übungsblätter waren allerdings nicht unwichtig, das würde ich nicht schleifen lassen

Zitat:
Mein bisheriger Plan sieht aus bis zum Januar zu warten und erst dann mit dem lernen zu beginnen (Ich habe Klausurenphase im Februar). Werd ich damit Probleme kriegen?

Keine Ahnung. Leute lernen anderst und sind unterschiedlich auffassungsbegabt. Manche haben zwei Monate vor einer(!) Prüfung angefangen zu lernen und haben nicht/schlecht bestanden, andere haben unter eine Woche gelernt (Tatsache, nicht nur behauptet) und es klappte auf Anhieb. Je nach Anzahl und Stoffmenge deiner Prüfungen passt Januar, kann aber auch eng werden. Aber so, wie du schreibst, nimmst du die Sache zwar ernst, wirst aber schwerlich vor Weihnachten mit dem 'richtigen' Lernen anfangen können, selbst wenn du dir das vornimmst. Also geh ruhig Ski fahren. :p

Zitat:
Ich zumindest habe das Gefühl, dass gerade Physik, Chemie und Mathe totale Selbstläufer sind. Momentan fällt mir wirklich schwer das ernstzunehmen.. Sind bisher alles Grundlagen, die man sich auch alle an einem Tag Lernerei zu Gemüte führen kann, da man den ganzen Inhalt irgendwann mal bis zum erbrechen gemacht hat.

Mhm. ok.

Zitat:
Wie sieht euer Lernverhalten allgemein aus? Lernt ihr bereits zu Beginn des Semesters? Auch erst im letzten Monat vor der Klausurphase?

Kam auf die Prüfung drauf an. Beginn des Semesters habe ich allerdings nie geschafft. Da fehlt ja auch noch die komplette Übersicht und das Verständnis.

Zitat:
Wäre echt cool mal einpaar andere Eindrücke zu bekommen, da ich bisher das Gefühl habe, dass Geowissenschaften wirklich nicht lernintensiv sind.

Sind sie auch nicht. Ich habe 3x im Studium so richtig ranklotzen müssen: Bei Mathe im Grundstudium, bei den Diplomprüfungen am Ende und die drei Wochen vor Abgabe meiner Diplomarbeit, davon die letzte Woche allerdings wirklich Tag+Nacht. Alles dazwischen war easy going. Natürlich musste man schon etwas tun, aber unter lernintensiv verstand ich etwas anderes.

Aber Achtung: Bei mir gab es noch sehr viele Scheinklausuren. Durchaus möglich, dass ich da ein anderes Lernverhalten an den Tag gelegt habe, als ich es heute tun würde. Hoffe, die weitergeholfen zu haben. Mach was im Studium, aber mach dich nicht verrückt. :)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 12:19 
Offline
hard-rocker
hard-rocker

Registriert:
Mi 9. Dez 2009, 21:08
Beiträge: 262
Wohnort: Berlin
Zumindest in meinem Studium ging Mathematik ein Stück weit über das hinaus, was ich im Abitur im Grundkurs kennen gelernt habe. Ich habe es auf die leichte Schulter genommen und habe es bitter bereut. Da ich noch auf Diplom studiert habe, konnte ich diese Lehrneranstaltung bis weit ins Hauptstudium mitschleifen und habe Höher Mathematik 1 und 2 letzendlich eher via Trail & Error als mit richtigem Verständniszuwachs bestanden. Im Bachelor wäre ich längst draussen gewesen. Ich weiss dass der nichtgeologische Anteil im (Grund)Studium extrem auf die Motivation drückt, kann aber aus eigener Erfahrung nur warnen sowas schleifen zu lassen.

Wenn du aber mit diesen Fächern ohnehin keine Probleme hast siehts da schon anders aus (Chemie und Physik hab ich auch bloss nebenbei gemacht). Solltest Du aber bei Übungen aussteigen bzw. wirklich aus Verständnisprobleme stossen, nimm das ernst. Geologie ist dann insofern leichter, da du das schlicht mit stumpfer Lernerei kompensieren kannst. Das hilft zwar langfristig auch wenig, bringt dich aber erstmal durch die Prüfungen.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 14:47 
Offline
bachelor
bachelor

Registriert:
Di 1. Feb 2011, 09:07
Beiträge: 142
Wohnort: Karlsruhe
Hallo arctic und wilkommen im Forum!

Das dir Mathe, Physik und Chemie leicht fallen sollte dich echt glücklich schätzen. Den meisten geht es da anders. Dennoch als gutgemeinter Rat: Du bist erst im ersten Semester und das Lernverhalten bzw. die Stoffdichte in den Prüfungen dürfte dir noch nicht so vertraut sein. Nimm es daher nicht allzu sehr auf die leichte Schulter.
Gerade auch in Physik und Chemie kann man ja auch immer noch weiter in die Tiefe gehen, sofern man das möchte. So musste ich mich teilweise auch in den Nebenfächern noch intensiver reinarbeiten, wenn sie für die Geologie wichtig waren, in den Vorlesungen aber nicht so intensiv behandelt wurden.

Auch das Lernverhalten dürfte von Student zu Student unterschiedlich sein. Im Bachelor habe ich in der Regel auch erst wenige Wochen vor den Prüfungen angefangen mit dem Lernen. Jetzt im Master ist das etwas anders. Finde die Dichte an relevantem Stoff ist hier jetzt mehr, so dass ich öfters schon während des Semesters in meine Unterlagen schaue.
Manchmal hat man auch Fächer, die vor allem extrem viel Stoff beinhalten. Hierfür benötigt man dann einfach eine gewisse Zeit, bis man dass alles intus hat. Bei mir stehen dieses Semester u.a. die Prüfungen in Bodenmechanik und Grundbau an. Vom physikalischen und technischen Verständnis her nicht schwer, ist es halt eine ganze Menge Stoff. Lerne daher momentan immer schon mal ein bisschen zu Hause. Wenn der innere Schweinehund mich lässt ;)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 15:45 
Offline
newbie
newbie

Registriert:
Do 21. Nov 2013, 00:06
Beiträge: 5
Vielen Dank für eure Kommentare!

Ich kann halt nur von meinem Fall sprechen und der sieht nunmal so aus:
- In Mathe haben wir einen Professor, der bei der ersten Vorlesung gesagt hat, dass es sehr leicht ist bei ihm zu bestehen.. gerade gestern habe ich erlebt wie er eine simple Ableitung an die Tafel geschrieben hat, wie sie jeder 10. Klässler hinkriegt mit dem Kommentar "Das müssen Sie mir jetzt einfach mal glauben, dass das die Ableitung ist." Zudem werden schwierige Aufgaben in der Übung damit kommentiert, dass sie eh zu schwer für die Klausur sind. Zudem meinte der Professor auch, dass wir bei der Klausur 2 handschriftliche Zettel mit Notizen benutzen dürfen.. Spicker quasi.
- In Chemie haben wir letztes mal, als ich anwesend war, eine ganze Stunde Oxidationszahlen durchgekaut. Ein einfaches chemisches Prinzip, das wir in der Schule in 10 Minuten kennengelernt und sofort anwenden konnten.. wir müssen scheinbar ne Stunde darüber reden. Zwar muss man hier sagen, dass die Durchfallquoten in Chemie bei über 90% liegen, allerdings unterfordert mich der Stoff doch sehr. Ich mache noch nichtmal die Übungen, da sie reine Zeitverschwendung sind. Ein kleines Beispiel aus meiner heutigen Übung: "Wie sind Säuren und Basen nach Brǿnsted und nach Lewis definiert?" Ein absoluter Witz, wenn man Jahre lang anorganische und organische Chemie durchgepowert hat. Fairerweise muss ich sagen, dass ich natürlich nicht alle Antworten des Übungszettels parat habe, allerdings sind die alle eine Googlesuche weit entfernt. Da das bei mir Jahre herliegt, muss ich das Wissen lediglich wieder auffrischen.
- Physik haben wir lediglich 1 Semester lang.. und zwar dieses hier. Ich habe nie in meinem Leben Physik gemacht, aber mit Kinematik komm ich auch noch klar.

Wie bereits gesagt wurde.. ich bin zum ersten mal an der Uni und kann mein Lernverhalten noch nciht realistisch einschätzen. Das bewegt sich doch alles auf so nem Niveau, dass man das alles in den letzten Wochen doch viel besser lernen kann als das man sich jetzt schon verrückt macht.. ich verstehe die ganzen Spinner nicht, die sich jetzt schon einen abklotzen um auch ja alles nachzuarbeiten. Erst letztens hab ich mit einem Kommilitonen unseren Mathezettel gemacht und wir wurden nach 10 Minuten fertig.. Das Niveau ist einfach unterirdisch. Ich fühl mich in den Chemie Tutorien völlig fehl am Platz, weil da Dinge erläutert werden, die für jede Person, die mal Abitur gemacht hat, absolutes Algemeinwissen sein sollte.

Das ist zumindest der Eindruck, den ich jetzt habe.

In einer Matheveranstaltung, in der es nicht selbstverständlich ist, dass man einfache Ableitungsgesetze kennt und in einer Chemieveranstaltung, die nochmal die Säure-Base-Begriffe definiert, fühl ich mich einfach nicht wohl.

Im Prinzip ist alles total gut momentan, nur verstehe ich nicht wieso gerade meine Kommilitonen sich so fertig machen, jede einzelne Vorlesung besuchen und bereits schon leichten Schiss in der Hose haben, wenn sie an die Prüfungen denken?

So wie ich das sehe, haben wir viel mehr Zeit diesen Stoff zu lernen als jeder normale Mensch eigentlich bräuchte.

Wie kann das denn sein, dass die naturwissenschaftlichen Grundlagen bei euch viel schwerer waren?

ps: Nach dem 2. Semester fallen die bei uns sogar weg. Dannach gibt es nurnoch ein Wahlpflichtfach mit entweder Biologie oder phys. Chemie und das wars. Ansonsten gehts nurnoch um Geologie nach dem 2. Semester.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 19:11 
Offline
bachelor
bachelor

Registriert:
Di 1. Feb 2011, 09:07
Beiträge: 142
Wohnort: Karlsruhe
arcticArtic hat geschrieben:
Vielen Dank für eure Kommentare!
ps: Nach dem 2. Semester fallen die bei uns sogar weg. Dannach gibt es nurnoch ein Wahlpflichtfach mit entweder Biologie oder phys. Chemie und das wars. Ansonsten gehts nurnoch um Geologie nach dem 2. Semester.


Naja, das ist aber an den meisten Unis so: 2 Semester Mathe + Vorlesung/Übung/Praktikum Physik + Vorlesung/Übung/Praktikum Chemie. An einigen Unis auch noch verpflichtend Biologie.
Insofern unterscheidet sich Münster hier wohl nicht sonderlich von anderen Unis. Falls dir das nicht ausreicht, sollte es eigentlich im 5./6. Semester und im Master möglich sein, auch noch weitere Vorlesungen aus den Nebenfächern zu hören.

Klar kann es sein, dass sich einzelne Lehrveranstaltungen von Uni zu Uni unterscheiden. Aber dass du bei allen Nebenfächern die Beine hochlegen kannst, ist schon ungewöhnlich. :-?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 21:40 
Offline
master of desaster
master of desaster
Benutzeravatar

Registriert:
Sa 9. Jul 2005, 00:41
Beiträge: 859
Wohnort: München
Prinzipiell stimme ich schmunde voll zu, wir waren an der selben UNI. :)

Trotzdem, lass dich im 1. Semester nicht vom Eindruck verleiten, dass alles so einfach sei. Da kann gut im 2. Semester das sehr, sehr böse Erwachen folgen, wenn auf einmal doch statt der 1. Ableitung von x2+x eher höher Integral- und Differentialgleichungen drankommen. Je nach späterer Vertiefung (z.B. Geophysik) sind diese dann das täglich Brot.

Allgemein, umso besser und detaillierter du dich in Mathe, Informatik, Physik, Chemie, Statistik und Biologie als Nebenfächer in den ersten Semestern etablierst, umso leichter wird es dir später sein viele geologische Sachverhalte zu verstehen oder unbekannte herzuleiten. Also nutze deine Chance, wenn es dir so leicht fällt, und räum dort lauter 1,0er ab und werd in den Fächern ein Ass. ;)

_________________
The Lost Geologist
http://lostgeologist.blogspot.com/


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 22:08 
Offline
hard-rocker
hard-rocker

Registriert:
Mi 9. Dez 2009, 21:08
Beiträge: 262
Wohnort: Berlin
arcticArctic,

da hast du aber Glück. Bei unserer Mathematik bin ich bereits in den Vorkursen ausgestiegen. Das lag weniger am Stoff an sich, sondern eher wie er präsentiert wurde. Ich hatte das Gefühl einen neue Sprache lernen zu müssen.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 22:21 
Offline
advanced
advanced

Registriert:
Mi 27. Sep 2006, 15:26
Beiträge: 36
schmunda hat geschrieben:
arcticArctic,
da hast du aber Glück. Bei unserer Mathematik bin ich bereits in den Vorkursen ausgestiegen. Das lag weniger am Stoff an sich, sondern eher wie er präsentiert wurde. Ich hatte das Gefühl einen neue Sprache lernen zu müssen.

Höhere Mathematik für Ingenieure mit 6+4 Stunden und Mathe für Nebenfächler bei 4+2 Stunden sind zwei paar Schuhe. Beides kann man als Geologe erwischen.

@arcticArctiv, sei froh und hoffe, dass es so 'einfach' bleibt. Du hast immer die Möglichkeit an der Uni, selbst mehr zu machen, wenn du denkst, du wärst unterfordert. Anderst rum ist es haariger.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2013, 23:21 
Offline
newbie
newbie

Registriert:
Do 21. Nov 2013, 00:06
Beiträge: 5
Garfield hat geschrieben:
Höhere Mathematik für Ingenieure mit 6+4 Stunden und Mathe für Nebenfächler bei 4+2 Stunden sind zwei paar Schuhe. Beides kann man als Geologe erwischen.


Ich habe gar 2+2 Stunden (wenn ich richtig verstanden habe was du meinst). 2 Stunden Vorlesung und 2 Stunden Übung am selben Tag.

Das ist mein ganzes Mathepensum. Wenn man dann noch bedenkt was wir da so machen, ist es vielleicht einfach nachzuvollziehen wieso es mir schwer fällt das ernstzunehmen.

Die Mathevorlesung werde ich dieses Semester wohl nicht mehr besuchen. Die Übung kann man sich hin und wieder mal geben.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Mo 25. Nov 2013, 15:04 
Offline
soft-rocker
soft-rocker

Registriert:
Do 10. Mai 2007, 14:24
Beiträge: 230
Wohnort: Essen
arcticArtic hat geschrieben:
Das ist mein ganzes Mathepensum. Wenn man dann noch bedenkt was wir da so machen, ist es vielleicht einfach nachzuvollziehen wieso es mir schwer fällt das ernstzunehmen.

Die Mathevorlesung werde ich dieses Semester wohl nicht mehr besuchen. Die Übung kann man sich hin und wieder mal geben.



Da ich dich und deine Uni nicht kenne, kommen 3 Möglichkeiten in Betracht:

1. Dir fallen Mathe und Naturwissenschaften leicht.
2. Das Niveau an deiner Uni ist niedrig.
3. Du verschätzst dich.

Wie auch immer:
Hau rein und genieße, wenn dir etwas leicht fällt!
Möglicherweise wirst du ganz unverhofft woanders auf Schwierigkeiten stoßen (wo dann vielleicht die Mathe-Durchfaller lächeln).
Ich habe schon einen Dr.-Ing. (summa cum laude) getroffen, der bei der einfachsten Bodenansprache völlig versagte und dem Erdbaulaboranten nicht das Wasser reichen konnte. Da lag also der Schwerpunkt sicher in der Birne, aber nicht in der Praxis.
;)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Mo 25. Nov 2013, 19:25 
Offline
hard-rocker
hard-rocker

Registriert:
Mi 9. Dez 2009, 21:08
Beiträge: 262
Wohnort: Berlin
Mullagan hat geschrieben:
Ich habe schon einen Dr.-Ing. (summa cum laude) getroffen, der bei der einfachsten Bodenansprache völlig versagte und dem Erdbaulaboranten nicht das Wasser reichen konnte.


Naja. Kommt schon drauf an in welchem Fach der Dr. Ing. promoviert hat, oder?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Di 26. Nov 2013, 11:01 
Offline
soft-rocker
soft-rocker

Registriert:
Do 10. Mai 2007, 14:24
Beiträge: 230
Wohnort: Essen
schmunda hat geschrieben:
Mullagan hat geschrieben:
Ich habe schon einen Dr.-Ing. (summa cum laude) getroffen, der bei der einfachsten Bodenansprache völlig versagte und dem Erdbaulaboranten nicht das Wasser reichen konnte.


Naja. Kommt schon drauf an in welchem Fach der Dr. Ing. promoviert hat, oder?


Korrekt, aber er hat derzeit in unserem Ingenieurbüro mit angeschlossenem Erdbaulabor als Baugrundgutachter gearbeitet...


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Mi 27. Nov 2013, 05:18 
Offline
master of desaster
master of desaster
Benutzeravatar

Registriert:
Mo 19. Dez 2005, 17:32
Beiträge: 596
Wohnort: Frankfurt am Main
arcticArtic hat geschrieben:
...weil da Dinge erläutert werden, die für jede Person, die mal Abitur gemacht hat, absolutes Algemeinwissen sein sollte.

Na, das hängt aber auch stark von der Schule, den Lehrern, dem Bundesland, usw ab. Nur weil du es in der Schule durchgepowered hast und/oder dir diese Fächer einfach leicht fallen, muss das bei deinen Kommilitonen nicht auch so gewesen sein. Es ist daher auch völlig normal, dass in der Uni erst einmal wieder Grundlagen gelehrt werden. Wenn du meinst, das alles schon zu können - um so besser. Unterschätzen würde ich das aber nicht. Bei uns ging es zunächst auch recht einfach los, die Anforderungen sind dann aber ziemlich schnell ziemlich drastisch gestiegen. Du wärst nicht der Erste, der am Anfang alles lachend abtut und dann plötzlich tief fällt...

Übrigens, ohne dir jetzt nahetreten zu wollen: Du klingst etwas arrogant. Ich weiß ja nicht, ob du deinen Kommilitonen gegenüber genauso auftrittst. Überspitzt ausgedrückt kommt es etwa so rüber: "Alles voll einfach, was wollt ihr eigentlich? Sied ihr dumm?"
Falls das so sein sollte, denk daran, dass du deine Kommilitonen irgendwann brauchen wirst. Das Geo-Studium ist vielfältig, wenn dir Mathe/Physik/Chemie liegt, hast du vielleicht an anderen Dingen, wie beispielsweise räumlichem Denken, Gesteinskunde, Geländearbeit, oder sonstwas überproportional zu beißen. Zudem gibt es häufig Gruppenarbeit, sei es bei Praktika, Exkursionen, Feldarbeiten...


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: So 8. Dez 2013, 21:06 
Offline
newbie
newbie

Registriert:
Do 21. Nov 2013, 00:06
Beiträge: 5
cottontree hat geschrieben:

Übrigens, ohne dir jetzt nahetreten zu wollen:


Dein Post ist ja wohl nichts anderes als nahetretend.. Ich habe ja jetzt ausreichende Beispiele gegeben wie es bei uns zugeht. Dass die Anforderungen bei uns in den Nebenfächern ein echter Witz sind, das ist eine Meinung die allgemein vorherrschend ist bei den Kommilitonen.

Ich wäre schon extrem enttäuscht wenn ich in den Nebenfächern keine 1.0er schreibe.. das einzige was da passieren kann ist, dass ich es in der Tat zu sehr auf die leichte Schulter nehme, aber darauf werde ich schon aufpassen.


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 18 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
forum geoversum © 2002 - 2012 by geoversum - last modified apr-11-2012
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
layout modified by geoversum based on FI Subice by phpBBservice.nl
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de