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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Mo 9. Dez 2013, 16:10 
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hard-rocker
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Mi 9. Dez 2009, 21:08
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arcticArtic hat geschrieben:
Ich wäre schon extrem enttäuscht wenn ich in den Nebenfächern keine 1.0er schreibe..


Na dann. Meld dich mal im Frühjahr wenn alle Prüfungen durch sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Sa 9. Aug 2014, 22:17 
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Do 21. Nov 2013, 00:06
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Huhu!

Das erste Studienjahr ist jetzt rum (naja.. wie man es halt nimmt) und hier mal mein eigenes Resümee, das ich hier ziehen möchte.

Mathe war in der Tat so leicht, wie ich es von vorneherein beschrieben habe.. halt, nicht ganz: es ist sogar noch wesentlich leichter.
Im zweiten Semester habe ich vielleicht einmal eine Vorlesung und 2 mal eine Übung besucht.. während der Klausurphase habe ich exakt einen Tag (am Tag davor) gelernt und bin am selben Tag noch ordentlich feiern gegangen.
Resultat: 2,0.. die Aussage, die ich vor einpaar Monaten bzgl. 1,0 geäussert habe, war natürlich überzogen und nicht des vollen ernstes, aber in diesem Fach zumindest ist alles andere als eine 1,0 eigentlich verschenkt. Mit den 2,0 kann ich aber sehr gut leben, daher möchte mich da auch nicht mehr bemühen die Klausur nochmal zu schreiben.
Von den geschätzten 400-500 Leuten sind geschätzte 20-25 Leute durchgefallen und ca. 70-80 Leute haben eine 1,0. Das sollte die Verhältnisse wohl ausdrücken.
Das Mathemodul in Münster ist einfach nur geschenkt und nur der Form halber da. Man kann es während des Studiums einfach ignorieren, am Tag vor der Klausur schreibt man sich seine 2 Spicker, die man mit in die Klausur nehmen darf mit dem Stoff, der einem bereits als Klausurrelevant vorgelegt wird und am Tag dannach.. wahlweise auch mit einem Suffschädel schreibt man den Spicker einfach ab, da die Aufgaben in der Klausur identisch zu dem bereitgestellten Lernmaterial sind.

Physik war bei mir da jetzt schon eine andere Nummer. Ein Modul, das ich froh bin mit einer grottigen 4,0 bestanden zu haben. Hier wurden absurde Voraussetzungen für Nicht-Physiker an den Tag gelegt. Sehr interessant zu sehen, dass man in Mathe förmlich die Note geschenkt bekommt, während man in Physik richtig einen abkriegt. Ich verstehe immernoch nicht wieso ich Elektrotechnik, Mechanik und was nicht sonst alles für mein Studium brauche, aber gut.. bin einfach happy da durch zu sein. Ich spiele mit dem Gedanken Geophysik in meinem Differenzierungskurs zu wählen, aber das auch nur, wenn ich merke, dass die Inhalte deutlich relevanter sind.

Chemie ist bei mir leider on-going, da die Uni nicht genug Praktikumsplätze für alle hat und ich deswegen meine Modulabschlussklausur erst in einem Monat schreiben kann.. darum ist dieses Studienjahr im Prinzip auch noch garnicht vorbei für mich. Der Übergang vom 2. ins 3. Semester wird absolut fließend sein.. durch das enorme Pensum werde ich nur wenige Wochen Urlaub haben dieses Jahr und werde mich durchgängig bis Oktober mit noch diversen Dingen wie Berichten, Praktika und noch 2 Klausuren beschäftigen müssen.. und das wird hier nichts rausgezögertes, das ist alles nach Plan so..
Naja ich denke mal, dass ich schon mehr oder weniger durch die Klausur komme. Ich bin Chemieaffin und werde auch einige chemische Vertiefungsmodule wählen.. Münster ist hier ziemlich groß im chemischen Geobereich, weswegen ich dieses Angebot wohl auch wahrnehmen werde.

Kann es auf jedenfall kaum erwarten mich ab dem dritten Semester hauptsächlich auf die interessanten Themengebiete der Geologie zu konzentrieren. Dafür studiert man ja, oder?

Abschließendes Wort meinerseits bzgl. der Nebenfächer: Ziemlich nervig, da zum massiven Großteil völlig irrelevant und fern jeglicher geologischen Fragestellung, daher kann ich jedem nur empfehlen da so schnell wie möglich drüberzurutschen und möglichst wenige Nerven daran zu verlieren. Leute, die weder was mit Mathe, Physik noch Chemie anfangen können, verlieren hier sehr viel Kraft dran, da man diese Module auch brauch um nach dem 3. Semester weiterstudieren zu können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie viel investiert ihr für Nebenfächer?
BeitragVerfasst: Fr 19. Sep 2014, 08:47 
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Di 1. Feb 2011, 09:07
Beiträge: 142
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arcticArtic hat geschrieben:
Huhu!


Hallo arctic,

arcticArtic hat geschrieben:
Das Mathemodul in Münster ist einfach nur geschenkt und nur der Form halber da. Man kann es während des Studiums einfach ignorieren, am Tag vor der Klausur schreibt man sich seine 2 Spicker, die man mit in die Klausur nehmen darf mit dem Stoff, der einem bereits als Klausurrelevant vorgelegt wird und am Tag dannach.. wahlweise auch mit einem Suffschädel schreibt man den Spicker einfach ab, da die Aufgaben in der Klausur identisch zu dem bereitgestellten Lernmaterial sind.


Echt krass. Also das ist definitiv an anderen Unis anders.


arcticArtic hat geschrieben:
Ich verstehe immernoch nicht wieso ich Elektrotechnik, Mechanik und was nicht sonst alles für mein Studium brauche, aber gut.. bin einfach happy da durch zu sein.


Naja, Elektrotechnik und Mechanik gehören zur physikalischen Allgemeinbildung und dürfte Bestandteil jeder Physikvorlesung für Geos sein.
Und gerade Mechanik sollte ein Geowissenschaftler einigermaßen drauf haben, vor allem wenn er später in Richtung Ingenieurgeologie geht.

arcticArtic hat geschrieben:
Abschließendes Wort meinerseits bzgl. der Nebenfächer: Ziemlich nervig, da zum massiven Großteil völlig irrelevant und fern jeglicher geologischen Fragestellung


Interessant, dass du das so siehst. Ordentliche Grundlagen in Physik und Chemie helfen auch später beim Verständnis geowissenschaftlicher Fragestellungen (Geochemie, Kristallographie, Hydrochemie, Thermodynamik, Geophysik ...).
Aber vieleicht kommt diese Erkenntnis im Laufe deines Studiums noch.


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