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 Betreff des Beitrags: Feldarbeiten dokumentieren durch Foto-Geotagging und GIS
BeitragVerfasst: Di 8. Dez 2009, 18:19 
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Di 8. Dez 2009, 17:56
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Hoi,

Habe ein paar interessanten Links zum Thema Geotagging zusammengetragen die bei der Dokumention von Feldarbeiten und Exkursionen helfen könnten:

Zuerst: Wie geht Geotagging und was kann es leisten?
http://www.fotografr.de/category/fototechnik/geotagging/

Dann: Geotagging und GIS
http://www.gps-camera.eu/index.php?opti ... =GIS&areas[]=jtags&lang=de

Und: Räumliche Bildersuche in der heimischen Bildersammlung oder Intranet-Lösungen ohne GIS
http://www.gps-camera.eu/index.php?opti ... uche&areas[]=jtags&lang=de

Gruss
Seb

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 Betreff des Beitrags: Re: Feldarbeiten dokumentieren durch Foto-Geotagging und GIS
BeitragVerfasst: Di 8. Dez 2009, 20:04 
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master of desaster
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Ich würde einfach einen GPS Data Logger an den Rucksack binden, der loggt dann schön die ganze Zeit mit, so hat man gleich noch die gelaufene Route...
Hängt das Ding an der Kamera, hat man nur die Position, wenn die Kamera gerade ausgepackt ist...

Und... heißt das Vieh nicht Belemnit? ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Feldarbeiten dokumentieren durch Foto-Geotagging und GIS
BeitragVerfasst: Mi 9. Dez 2009, 12:04 
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Ich bin doch kein "Donnerkeil" Sondern der eilige Donner, also ein "Donnereil" :cheesygrin:

Zum Thema:

Es ging mir zunächst auch weniger um die Kamera-GPS-Kombi. Das muss jeder selber wissen. Ich finde die Quelle jedoch gut, um zu sehen, was mit GIS, Geotagging, etc. geht.

Du hast recht, mit dem Logger geht das gut und günstig. Wenn man ernsthaft dokumentiert und nicht mehr die Zeit eines Studis hat (pardon, ging mir früher doch auch so), dann sehe ich aus meiner Praxis allerdings große Vorteile in den GPS-Kamera-Kombinationen:
  • teils Speicherung der Blickrichtung (Kompass) möglich
  • GPS ist immer dabei und wird nicht vergessen
  • GPS wird auch nicht vergessen einzuschalten
  • Ein Akku für GPS und Kamera (ein Ladegerät, ein Ladevorgang, ...)
  • kein Nacharbeiten zuhause, weil GPS-Info landet direkt in JPEG oder auch RAW

Übrigens gibt es neuerdings Modelle die zusätzlich einen Logger haben. Dann weißt Du auch genau wo Du angelaufenen bist.

Wer allerdings knapp bei Kasse ist, der ist mit einem einfachen Logger sicher besser bedient und kann sich für das gesparte Geld auf der nächsten Fachschaftsparty viel mehr Getränke seiner Wahl leisten :bday:
Wer jedoch ohnehin eine passende DSLR hat oder rationell arbeiten muss, bei dem lohnt sich IMHO die Anschaffung einer "richtigen" Lösung schnell ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Feldarbeiten dokumentieren durch Foto-Geotagging und GIS
BeitragVerfasst: Mi 9. Dez 2009, 14:51 
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master of desaster
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Naja, wenn der Logger aber direkt an der Kamera hängt, und auch durch diese eingeschaltet wird, muss man aber immer einige Sekunden bis Minuten warten, bis die GPS Position bestimmt wurde. Gerade wenn die Kamera längere Zeit und am besten noch am anderen Ende der Welt das letzte Mal genutzt wurde, kann das ewig dauern.
Zudem kann das GPS (Data Logger) Modul an der Kamera die Wegstrecke auch nur loggen, wenn die Kamera offen herumgetragen wird, also nicht in der Kameratasche steckt.

Hängt der Logger dagegen irgendwo am Körper und ist permanent angeschaltet, hat man diese Probleme nicht.
Was dann nicht funktioniert ist allerdings die Kompassfunktion.
Ideal wäre wohl, wenn der Kompass in der Kamera eingebaut wäre, und das GPS Modul irgendwo am Körper befestigt ist. Am besten auf'm Hut. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Feldarbeiten dokumentieren durch Foto-Geotagging und GIS
BeitragVerfasst: Mi 9. Dez 2009, 16:06 
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master of desaster
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Sa 9. Jul 2005, 00:41
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Mein GPS-Gerät vergesse ich nie. Das Ding war dafür viel zu teuer!

Da ich ein Genauigkeitsfanatiker im Feld bin (muss nicht immer positiv sein) lege ich großen Wert darauf auch unter dichtem Blätterdach gute Genauigkeiten von 5 bis 10 m zu bekommen. Schafft so eine Kamera das? Hat die eine eigene Attenne?

Ansonsten, auf Exkursionen ist es noch nie so wichtig gewesen seine Fotos getaggen zu müssen. Bei eigenständiger Feldarbeit für Diplomkartierung oder Diplomarbeit lade ich jeden Abend die Bilder des Tages in einen passenden Ordner für den Tag und sortiere sie nach Aufschlüssen. So lasse ich gleichzeitig nochmal alles vom Tage Revue passieren.

Ich halte sowas, trotz einiger praktischer Vorteile, doch vor allem für Spielerei. Meine Arbeit wird dadurch doch kaum sonderlich beschleunigt. Im Feldbuch muss ich sowieso alles dokumentieren.

Und, wer nimmt schon eine große und teure DSRL ins Feld? Eine Kamera für's Feld muss klein, leicht und stabil sein, mit gutem Makromodus und Zoom. Alles andere ist totes Gewicht.

_________________
The Lost Geologist
http://lostgeologist.blogspot.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: Feldarbeiten dokumentieren durch Foto-Geotagging und GIS
BeitragVerfasst: Do 10. Dez 2009, 20:12 
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hard-rocker
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Wohnort: Bochum
Ich stelle es mir auch vom Strom her problematisch vor.. mein Logger hat eigentlich pro Tag 2 kleine Batterien verschmaust, an der Kamera für ein GPS nun nen Batteriegriff anzubringen ist tendenziell eher sinnbefreit. Man kann natürlich auch auf den Akku zugreifen aber wer hat auf Feld-Trips schon immer eine Steckdose zur Hand ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Feldarbeiten dokumentieren durch Foto-Geotagging und GIS
BeitragVerfasst: Do 10. Dez 2009, 22:05 
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master of desaster
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Nö, Strom dürfte eigentlich kein Problem sein. Die reinen Data Logger halten schon 1-2 Tage durch, und werden per USB aufgeladen (z.B. über den Zigarettenanzünder).


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 Betreff des Beitrags: Re: Feldarbeiten dokumentieren durch Foto-Geotagging und GIS
BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2009, 10:54 
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Di 8. Dez 2009, 17:56
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Ihr hab Euch ja ganz schön auf die Hardware eingeschossen. Mir ging es zunächst mehr um die Software-Seite: Bilder ins GIS, Bilder nach langer Zeit wiederfinden (Kartensuche), ...

Ich find das genial, so nach der Art:
  • Wo sind meine Bilder von den Aufschlüssen in der Rheinaue? Das war doch zwischen Bonn und Köln!
  • Bildverwaltung auf
  • Kartensuche starten
  • Rechteck über die Rheinauen zwischen Köln und Bonn
  • Rechner über die Platte rattern lassen
  • Fertig

Meine Erfahrung zur Hardware
  • Laufzeit Nikon D90 + Solmeta Geotagger => 2-3 Tage mit jeweils ca. 7h GPS aktiv und 200-250 Tageslichtaufnahmen
  • Genauikeit: Ordentlicher SirF III. 5-10m sind im Normalfall drin. Je schlechter der Empfang und je mehr Mehrweffekt, desto größer die Streuung. WAAS/EGNOS ist ja an Bord. Und besser geht es ja nur mit D-GPS. :cry:
  • Die Antenne ist IMHO fast wichtiger als der Chip! Darum werden die Dinger auch nicht mehr wirklich kleiner. Und darum macht es Sinn das Ganze aus dem Kamerabody auszulagern und nach Möglichkeit auf dem Blitzschuh zu platzieren ....


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 Betreff des Beitrags: Re: Feldarbeiten dokumentieren durch Foto-Geotagging und GIS
BeitragVerfasst: Fr 11. Dez 2009, 11:10 
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Di 8. Dez 2009, 17:56
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Mathias hat geschrieben:
Mein GPS-Gerät vergesse ich nie. Das Ding war dafür viel zu teuer!

So war das auch nicht gemeint. Vielmehr: Früher hab ich oft mal die Kamera geschnappt - zb für einen Spaziergang - und das GPS aus Faulheit liegen lassen. Danach hat es mich dann immer öfter gewurmt. Beute mache ich nach Möglichkeit kein Bild mehr ohne Koordinaten. Die Geotags wurden mein Haupt-Ordnungskriterium.

Vorab: Jeder nach seiner Facon!

Zitat:
Ansonsten, auf Exkursionen ist es noch nie so wichtig gewesen seine Fotos getaggen zu müssen. Bei eigenständiger Feldarbeit für Diplomkartierung oder Diplomarbeit lade ich jeden Abend die Bilder des Tages in einen passenden Ordner für den Tag und sortiere sie nach Aufschlüssen. So lasse ich gleichzeitig nochmal alles vom Tage Revue passieren.

Meine Glaskugel: Wer mal ein paar (zehn)tausend Bilder hat und hunderte Ordner der wird sich freuen, wenn Er ein paar Jahre Später die Bilder per Geo-Suche schnell wieder finden und zuordnen kann. "Wo finde ich ein Bild eines Eiskeils für meinen Vortrag?", "Wo hab ich nur die Island-Bilder?"

Zitat:
Ich halte sowas, trotz einiger praktischer Vorteile, doch vor allem für Spielerei. Meine Arbeit wird dadurch doch kaum sonderlich beschleunigt. Im Feldbuch muss ich sowieso alles dokumentieren.

Ja, Feldbuch ist absolut wichtig! Aber die Arbeit zu jedem Foto den Ort, die Koordinaten, ... aufzuschreiben kannst Du dir sparen. Und noch wichtiger: Du vermeidest .U. spätere Zuordnungsfehler! So landen GPS-Infos, Datum, ... automatisch im Bild.

Zitat:
Und, wer nimmt schon eine große und teure DSRL ins Feld? Eine Kamera für's Feld muss klein, leicht und stabil sein, mit gutem Makromodus und Zoom. Alles andere ist totes Gewicht.

Kann ich verstehen. Da wäre die Ricoh-Lösung klasse. Leider für den Privatmann zu teuer. Da hab ich lieber eine DSLR die fotografisch Laune Macht. :mrgreen:


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