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 Betreff des Beitrags: Thema Diplomarbeit
BeitragVerfasst: Di 16. Jan 2007, 12:55 
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Hallöchen,

ich stehe jetzt vor der Frage, in welcher Richtung ich meine Diplomarbeit schreiben sollte. ich schwanke zwischen Paläoklimatologie (Paläolimnologie: Bohrkerne auswerten, daran geochemische Analysen, evtl. ne Pollenanalyse) und ner Arbeit in einem angewandten Fachgebiet wie Ingenieur- und/oder Hydrogeologie (Hydrochemisches Modell + GIS).
Ich komme auf keinen Nenner, was besser wäre. Prinzipiell sind alles Fächer, die irgendwo ne Zukunft haben und mich auch interessieren. Allerdings stellt sich die Frage, ob man denn auch ne Job bekommt...!?
Man sollte ja eigentlich das machen, was einem Spass macht, alles andere hat wohl keinen Sinn.
Hat den jemand Erfahrung mit sowas?

Greetings, Andy,

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BeitragVerfasst: Di 16. Jan 2007, 13:10 
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soft-rocker
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Palynologie ist schwierig, wenn du aber schon Präparate herstellen kannst und dich mit Pollentaxonomie auskennst, bzw. mit der statistischen Auswertung der Diagramme, warum nicht.... Das können aber nicht viele.....
Ansonsten, wenn du nach den größeren Jobaussichten schaust, wäre Ingenieur- und Hydrogeologie das richtige...Spaß machen kann beides wenn du die richtigen Betreuer hast.

Ich würde Paläoklima machen. :)


Zuletzt geändert von Johannes am Di 16. Jan 2007, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 16. Jan 2007, 13:11 
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master of desaster
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Ich würde rein danach gehen, was mir am meisten Spass macht. Ich kenne mich ja gut genug und weiss, wenn es mir nicht gefällt, arbeite ich nur schlampig und ungenau.

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BeitragVerfasst: Di 16. Jan 2007, 13:18 
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Jau, so geht es mir auch. ich brauche immer ewig, bis ich was fertig habe in nem bereich, der mir absolut nicht liegt und auch kein spass macht.

wie sieht es denn eigentlich mit promotionsstellen in den beiden bereichen aus?

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BeitragVerfasst: Di 16. Jan 2007, 13:57 
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Leider keine Ahnung. Muss selber erstmal meine Dipl.-Kartierung machen nächstes Semester.

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BeitragVerfasst: Di 16. Jan 2007, 22:20 
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Hallo,

es ist zwar schon einige Zeit her, dass ich vor einer ähnlichen Entscheidung stand. Diplomarbeit im Bereich Karbonatsedimentologie (Mikrofaziesanalyse etc.) oder Angewandte Geologie? Ich habe mich damals für die Sedimentologie entschieden, weil mich das einfach sehr interessiert hat (... und interessiert mich heute auch noch). Viele meiner Kollegen haben mich für verrückt gehalten, eben wegen Jobaussichten und auch wegen des "Arbeitsaufwandes". Nach meinem Diplom habe ich (trotzdem :cheesygrin:) in kurzer Zeit eine unbefristete Festanstellung in einem grossen Ingenieurbüro (Altlasten, Baugrund...) bekommen. Allerdings waren die Jobaussichten zu dieser Zeit auch etwas besser.

Gruss
steinlaus


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BeitragVerfasst: Do 25. Jan 2007, 11:06 
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Hallo zusammen,
ich habe meine Diplomarbeit und -kartierung Ende der 80'ger gemacht. Zu der Zeit war es (fast) egal was man für ein Thema hatte, da es sowieso keine vernünftigen Arbeitsstellen gab. Da habe ich ein Thema genommen, was mich interessierte.
Heute habe ich den Eindruck, dass es wiederum (fast) egal ist, da es die Auftraggeber zwar schon mal nachschauen was die Kandidaten gemacht haben, aber eigentlich nur "billige" Mitarbeiter suchen (möglichst befristet).
Von meinem Jahrgang ist keiner in "seinem" Themenbereich gelandet.

Gruss
Spotts


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BeitragVerfasst: Do 25. Jan 2007, 16:42 
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Wohnort: Amsterdam
Ich find es besser, wenn es im Grunde egal sein würde, welches Thema man bei einer Diplomarbeit bearbeitet hat, schließlich soll man damit "nur" zeigen, das man ein thema wissenschaftlich bearbeiten kann.(?)

Ich glaube, dass es speziell bei der Bewerbung um einen Job in einem Ingenieurbüro wichtig ist, welches Thema du in der diplomarbeit bearbeitet hast bzw. das es was mit Baugrund o.ä. zu tun hat.

greetings, Andy

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BeitragVerfasst: Mo 12. Nov 2007, 14:53 
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Andy81le hat geschrieben:
Ich find es besser, wenn es im Grunde egal sein würde, welches Thema man bei einer Diplomarbeit bearbeitet hat, schließlich soll man damit "nur" zeigen, das man ein thema wissenschaftlich bearbeiten kann.(?)

Ich glaube, dass es speziell bei der Bewerbung um einen Job in einem Ingenieurbüro wichtig ist, welches Thema du in der diplomarbeit bearbeitet hast bzw. das es was mit Baugrund o.ä. zu tun hat.

greetings, Andy


Schön, du hast einen Vorteil, wenn du deine Diplomarbeit in einem Ing.-Büro geschrieben hast, weil du dann quasi schon Berufserfahrung mitbringst.
Ansonsten gelten m.E. ganz besonders die weichen Faktoren: Kannst du wirklich Deutsch in Wort und Schrift? Kannst du auf Menschen zugehen, also nicht nur auf nette sondern auch auf verschrobene, zickige usw., denn solche könnten später als Kunden auftreten? Hat dein Bewerbungsgesprächspartner den Eindruck, dass er (und damit auch: die beschriebenen Kunden) sich freuen, wenn du auf sie zugehst? Hast du dir schon mal Gedanken über "Kosten-Nutzen" gemacht, über "Leistung = Arbeit pro Zeit" etc etc. :!:
Diese Fragestellungen sind ungleich wichtiger als das Thema der Diplomarbeit, denn, wie du richtig schreibst, wenn du dich in ein Thema einarbeiten kannst, dann wohl auch in jedes andere.
Gruß
Mullagan


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