Geh barfuß über warmen Sand.
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BeitragVerfasst: Do 28. Feb 2008, 08:26 
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bachelor
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Sa 24. Apr 2004, 15:33
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Ich möchte hier mal eine kleine Sammlung von Argumenten und Ideen für oder gegen bestimmte Richtungen beginnen, die man nach dem Studium einschlagen kann - bezogen auf die Spezialisierung Lagerstättengeologie. Den Anfang mache ich... im Laufe der Zeit ergänze ich eure Anmerkungen zu den Listen.

Was spricht dafür oder dagegen, ins Ausland zu Bergbauunternehmen zu gehen?
    pro
  • viele neue fachliche und kulturelle Erfahrungen
  • Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten
  • sehr gute Bezahlung
  • ...

    contra
  • Abbrechen vieler Bindungen zur Heimat
  • (temporäre) Aufgabe der eigenen Hobbys und Engagements
  • ...
Welche Vor- und Nachteile hat eine Promotion auf den beiden Gebieten?
    pro
  • stärkere fachliche Kompetenz
  • Arbeitsplatzproblematik verschiebt sich zeitlich nach hinten
  • ...

    contra
  • je nach Stelle und Thema relativ geringe Bezahlung (bis gar keine)
  • Arbeitsplatzproblematik verschiebt sich zeitlich nach hinten
  • ...
Gibt es Chancen, sich als Lagerstättengeologe auf dem deutschen Arbeitsmarkt einzunisten?
    (+/-) ja
  • in Ingenieurbüros
  • als (international tätiger) Freiberufler
  • universitärer Berufsweg
  • ...

    (+/-) nein
  • in deutschen Bergbauunternehmen
  • ...

Wie gesagt, die Listen sind nicht vollständig. Wenn euch etwas einfällt - auch neue Fragen - dann her damit ;).

Grüße, Lutz.

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Viele Grüße, GeoBerg.

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BeitragVerfasst: Do 28. Feb 2008, 10:53 
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master of desaster
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Frage: Welche Chancen gibt es national/international in die universitäre und nicht-universitäre (Bsp: BGR, u.a.) Forschung zu gehen?

Frage: Wie oft wechselt man zu Berufsbeginn in aller Regel die Arbeitsstelle bzw. wie lange sind die Veträge?

Frage: Welche Firmen, Konsortien, ING-Büros sind Berufsanfängern zu empfehlen?

Hmm...für mich gilt eigentlich auch alles vor allem in Bezug auf Lagerstättenkunde und Exploration. Wobei alle Fragen auch allgemein gültig sind, wie ich denke.

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BeitragVerfasst: Do 28. Feb 2008, 11:12 
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Hello

@Mathias

Die Chancen, national/international in die universitaere Forschung zu kommen (sprich eine
mehr oder weniger bezahlte Promotionsstelle fuer den Anfang) sind gar nicht mal schlecht! Sofern man
in kein Projekt durch eine Stellenanzeige reinrutscht, kann man sich seine Stelle selbst schaffen indem man mit einem Prof, den man gut kennt, einen Antrag auf Promotionsstipendium stellt, was allerdings durchaus auch schief gehen kann, man aber ein halbes Jahr auf ne Entscheidung wartet.

Die nicht-universitaere Forschung (AWI, BGR) ist fuer eine Promotion immer mit einer Universitaet verbudnen, sprich Du bist an einer Uni eingeschrieben. Bei Erdoelunternehmen und anderen Lagerstaettenfirmen geht ohne vorherige Promotion in der Regel gar nichts im Bereich Forschung.

Zu den Vertraegen: Ich glaube man sollte von anfang an darauf wert legen, die Vertraege nicht allzu lange laufen zu lassen, damit man nach vielleicht einem Jahr die Moeglichkeit hat, sich nach etwas besserem,was besser zu einem passt, umzusehen. Zudem wird man mit einem Jahr Berufserfahrung sowieso wertvoller fuer eine Firma.

Firmen fuer den Einstieg:
Trainee-Programme sind nciht schlecht, bspw. Wintershall oder BHPBiliton, FUGRO

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BeitragVerfasst: Do 28. Feb 2008, 16:44 
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master of desaster
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Hört sich ja ganz gut an, aber an der FU Berlin wird das sicherlich nicht sein! Wenn ich mein Diplom gemacht habe, dann mach ich gleichzeitig auch das Licht aus in der Lagerstättenkunde hier. :(

Erweiterung zu Geoberg:

Es kommt sicherlich auf die Hobbies an, aber ich denke man muss nicht allgemein seine Hobbies und Engagements aufgeben bei einer Position im Ausland. Die meisten Hobbies lassen sich überall auf der Welt betreiben und eine Position im Ausland muss einem lokales Engagement in Deutschland nicht schaden, sie kann auch Bereicherung sein und neue Kontakte für das Engagement schaffen.

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BeitragVerfasst: Do 28. Feb 2008, 21:12 
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bachelor
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die liste ist eine absolut tolle idee,
meine frage:

ich wusste gar nicht dass man auch als international tätiger Freiberufler auf diesem gebiet tätig sein kann.
könnte auf diesen punkt etwas mehr eingegangen werden? was wären die unterschiede usw..

liebe grüße,
laura


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BeitragVerfasst: Fr 29. Feb 2008, 09:14 
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Hi Laura,

ich kenne den einen oder anderen Freiberufler, der sich im Laufe der Jahre Kontakte und Referenzen zusammengesammelt hat und international als Lagerstättengeologe (LSG) unterwegs ist. Als ich in den USA war, liefen mir solche einzelkämpfenden Consulting Geolists relativ häufig über den Weg. Es ist aber ein hartes Brot, v.a. für diejenigen, die dort als Neuling reinkommen wollen. Das geht wahrscheinlich nur richtig gut, wenn man vorher schon in einem Unternehmen als LSG tätig war und bereits Kontakte hat...

Grüße, Lutz.

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Viele Grüße, GeoBerg.

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BeitragVerfasst: So 2. Mär 2008, 22:21 
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