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 Betreff des Beitrags: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2013, 14:16 
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Hallo ich hab mir vor kurzem den Wikipedia Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Rhyolith zum Rhyolith vorgenommen und hier unteranderem die Bildbeschreibung etwas ergänzt. Nun habe ich auch ein Bildhochgeladen von dem ich dank Mikroskopie weiss dass hier Hämatit im Verwitterungssaum vorkommt allerdings sieht die andere Probe (von der bereits ein Bild da war) anders aus weshalb ich mich frage ob dies evtl durch eine Kalium Metasomatose kommen könnte? Kann jmd was dazu sagen?


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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2013, 15:30 
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Äääähm...und was genau bringt Dich zu der Annahme, dass dieses zweite Stück (welches?) metasomatisch verändert sein könnte?


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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2013, 19:24 
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Coesit hat geschrieben:
dass dieses zweite Stück (welches?) metasomatisch verändert sein könnte?


das zweite (untere)

...meines Wissens ist die Matrix unalterierter Rhyolithe eher weiß bis grau insofern bin ich davon ausgegangen dass dieser rosa Einschlag von einer Alteration kommt... oder wo liegt mein Fehler?


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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2013, 20:23 
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Also, eine Alteration wäre nach meinem Verständnis keine Metasomatose. Und wie sollte eine "K-Metasomatose" - also die Zufuhr von Kalium - eine solche Färbung bewirken? Welche Mineralphase soll dabei neu gebildet werden?


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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2013, 21:38 
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Coesit hat geschrieben:
Also, eine Alteration wäre nach meinem Verständnis keine Metasomatose.


ok ich formuliere um: ich glaube dass dieses Gestein mindestens eine Alteration evtl auch eine Metasomatose erfahren hat.

Kali-Feldspat, ich hätte die Frage im eigentlichen auch so stellen können: weiss jemand wie K-Metasomatose an Rhyolithen aussieht? (also ich hab mir Endoskarne nach der Beschreibung meines Profs "da brutzelt die Intrusion quasi im eigenen Saft" in etwa so vorgestellt)

zur Frage wo das Kalium herkommen könnte, Kalium befindet sich meines Wissens ziemlich lange in der liquiden Phase


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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Do 11. Jul 2013, 22:51 
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Glauben versetzt ja bekanntlich Berge. ;)

Im ernst: Du musst erstmal plausibel belegen, dass die rötliche Farbe, die du siehst, wirklich eine Farbänderung darstellt. Danach gilt es festzustellen, welche Prozesse Farbänderungen in Gesteinen verursachen können und wie diese sich im Einzelnen darstellen in Bezug auf Farbe, Mineralneubildungen, etc...


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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Fr 12. Jul 2013, 01:15 
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wenn man sich das gesägte Stück http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... orphyr.jpg in der Vergrößerung mal zwischen 17,5 und 18 cm ganz oben den weißen Feldspat ansieht dann sind die Säume auch in dieser fleischfarbe und das deutet doch definitiv auf eine sekundären Prozess hin, das ist dünn geb ich zu, aber völlig aus der Luft gegriffen ist es nicht wie ihr hier zu unterstellen scheint?


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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Fr 12. Jul 2013, 07:33 
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Schlag' auf die Schriften des heiligen St. Vinx, Kapitel 5, Vers 8.6 (3. Auflage, Seite 237-238) und lies dort:

"Rotfärbung tritt besonders bei Rhyolithen häufig auf. Sie ist gewöhnlich ein Hinweis auf Alterationseinwirkung. Diese ist in Rhyolithen eher die Regel als die Ausnahme."

Amen.


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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Fr 12. Jul 2013, 19:53 
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Coesit hat geschrieben:
Schlag' auf die Schriften des heiligen St. Vinx, Kapitel 5, Vers 8.6 (3. Auflage, Seite 237-238) und lies dort:

"Rotfärbung tritt besonders bei Rhyolithen häufig auf. Sie ist gewöhnlich ein Hinweis auf Alterationseinwirkung. Diese ist in Rhyolithen eher die Regel als die Ausnahme."

Amen.


naja mit rot Färbung kann ja auch alles mögliche gemeint sein und vermutlich ist das ganz bewusst so vage... aber ich wollte hier im eigentlichen nicht mit euch den Unterschied zwischen Alteration und Metasomatose hinaus sondern einfach nur ne Meinung hören woher die Färbung denn kommen könnte eurer Meinung nach?


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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Fr 12. Jul 2013, 23:37 
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Oxidation von Fe-haltigen Mineralen und/oder Anwesenheit von Hämatit.

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The Lost Geologist
http://lostgeologist.blogspot.com/


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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Sa 13. Jul 2013, 17:41 
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Die rötliche Farbe kann auch primärer Natur sein. Der Rhyolith, den man um Halle herum findet, sieht genauso aus. Das weiße im Feldspat könnte auch Kaolin sein, der sich aus der Verwitterung von K-Feldspat gebildet hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Fr 19. Jul 2013, 12:58 
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GeoKarl hat geschrieben:
Die rötliche Farbe kann auch primärer Natur sein. Der Rhyolith, den man um Halle herum findet, sieht genauso aus. Das weiße im Feldspat könnte auch Kaolin sein, der sich aus der Verwitterung von K-Feldspat gebildet hat.


Wäre eine K-Metasomatose wie sie beim Endoskarn vorkommt nicht auch irgendwie noch primär? Dein Kaolin is da doch ne ganze Nummer "sekundärer" wenn du verstehst was ich meine (aber du hast Recht könnte auch Kaolin sein). Aber um das nochmal klarzustellen was ich hier mit K-Metasomatose vor Augen habe, es sollte schon syngenetisch mit der Intrusion stattfinden, es ist zwar magmatogen aber imho nicht mehr magmatisch weil dafür die T zu niedrig ist (vll ist jetzt vielen von euch klarer warum ich das Metasomatose nenne?).


Zuletzt geändert von christian_b219 am Fr 19. Jul 2013, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: K-Metasomatose vs oxidierter Magnetit in Rhyolithen
BeitragVerfasst: Fr 19. Jul 2013, 13:12 
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Mathias hat geschrieben:
Oxidation von Fe-haltigen Mineralen und/oder Anwesenheit von Hämatit.


Es ging hier eher um den Vergleich von den beiden die erste scheint ihre Farbe wirklich va wegen der Oxidation von Hämatit zu haben bei der 2. seh ich das anders.
http://commons.wikimedia.org/wiki/File: ... ED-2_2.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Quarzporphyr.jpg


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