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 Betreff des Beitrags: Isochronenmethode Rb-Sr
BeitragVerfasst: Do 27. Feb 2014, 16:00 
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Sa 6. Feb 2010, 01:06
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Hallo,

beim Rb-Sr-System wird die Isochronenmethode angewendet. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese richtig verstanden habe, deshalb poste ich mal meinen Erklärungsversuch.
Man misst das Verhältnis (87)Sr/(86)Sr. Zum Zeitpunkt t=0 liegt ein bestimmtes Verhältnis vor, das man durch heutige Messungen kennt. Durch den Zerfall von (87)Rb akkumuliert (87)Sr und das Verhältnis verändert sich. Man misst bei t=x das Verhältnis, rechnet zurück, wie viel initiales (87)Sr in der Probe hätte sein müssen und kann dann durch Subtraktion die entstandene Menge an (87)Sr ermitteln. Damit kann man das absolute Alter berechnen.

Grüße
arne90


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 Betreff des Beitrags: Re: Isochronenmethode Rb-Sr
BeitragVerfasst: Do 27. Feb 2014, 17:19 
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Fr 16. Feb 2007, 19:08
Beiträge: 1350
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Ganz so einfach ist das wohl nicht:

Der Link

[Link] Seite von Dr. Jörg Pfänder an der TU Freiberg
Unter der Rubrik 'Teaching ' erreicht man verschieden PDFs zum Themenkreis Geochemie und Petrologie
(2011-07-04) / Geochemie, Petrologie, Vorlesungen

führt u.a. zu folgender PDF-Datei:
http://www.geo.tu-freiberg.de/tektono/p ... es/sl1.pdf

Ehrlich gesagt - ich hab nicht versucht sie wirklich zu verstehen. Aber das anfängliche Rb/Sr-Verhältnis spielt wohl auch eine Rolle.

_________________
Gruß,
    tepui

[Kalender] [Link-Sammlung]
[bei Flickr]


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 Betreff des Beitrags: Re: Isochronenmethode Rb-Sr
BeitragVerfasst: Do 27. Feb 2014, 21:45 
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master of desaster
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Sa 9. Jul 2005, 00:41
Beiträge: 810
Wohnort: München
Das 87Sr/86Sr-ratio wird bei geologischen Prozessen praktisch nicht fraktioniert. D.h. es bleibt konstant und eignet sich so z.B. als Proxy für Ca und Mg-Quellen, aufgrund des ähnlichen chemischen Verhaltens. Aber, durch den Zerfall von Rubidium zu Strontium kann dieses Ratio über geologische Zeit verändert werden. Wenn man nun aber das Rb/Sr Verhältnis einer Probe kennt und das 87Sr/86Srratio zu einem bestimmen Zeitpunkt in der Vergangenkeit möchte, kann man das mit dem Rb/Sr und Alter zurückrechnen. Das alles als näherungsweise Schätzung ohne Kenntnis der Isotopie von Rubidium.

Zur Altersbestimmung würde ich dich an das dicke Buch von Faure verweisen. Ist zwar grausig kompliziert geschrieben, aber man findet alles, das man braucht.

_________________
The Lost Geologist
http://lostgeologist.blogspot.com/


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