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 Betreff des Beitrags: Steine
BeitragVerfasst: Do 19. Sep 2013, 11:59 
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Hallo liebes Forum,

zu Anfang muss ich erwähnen das ich von Geologie, überhaupt keine Ahnung habe. Für mich stellt sich jedoch eine wirklich sehr wichtige Frage, die ich aus meiner Sicht hier genau richtig plaziere.
Da es unter euch bestimmt den ein oder anderen experten gibt.

Es wäre sehr freundlich , wenn mir einer diese Frage beantworten könnte.

Zur meiner Frage: Welche Gesteinsart hat die höchste Eigenspannung und wie kann ich diese Feststellen ohne aufwendiges technisches Gerät. Es geht mir dabei um Steingrößen, die ich in der Hand halten kann.

Welche Kieselsteine haben z.B eine sehr hohe Eigenspannung, kann ich das durch aneinanderklopfen herausfinden?

MfG

Monopoli


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 Betreff des Beitrags: Re: Steine
BeitragVerfasst: Do 19. Sep 2013, 13:12 
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Monopoli hat geschrieben:
Hallo liebes Forum,

zu Anfang muss ich erwähnen das ich von Geologie, überhaupt keine Ahnung habe. Für mich stellt sich jedoch eine wirklich sehr wichtige Frage, die ich aus meiner Sicht hier genau richtig plaziere.
Da es unter euch bestimmt den ein oder anderen experten gibt.

Es wäre sehr freundlich , wenn mir einer diese Frage beantworten könnte.

Zur meiner Frage: Welche Gesteinsart hat die höchste Eigenspannung und wie kann ich diese Feststellen ohne aufwendiges technisches Gerät. Es geht mir dabei um Steingrößen, die ich in der Hand halten kann.

Welche Kieselsteine haben z.B eine sehr hohe Eigenspannung, kann ich das durch aneinanderklopfen herausfinden?

MfG

Monopoli


Was meinst du mit Eigenspannung ???

wikipedia.org/wiki/Eigenspannung

Eine Eigenspannung bei (faustgroßen, "Kiesel-") Steinen gibt es m.E. nicht.

Spannungen können bei tektonischer Beanspruchung auftreten und führen z.B. zu Klüften, Schieferungen, Gebirgsbildung etc.


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 Betreff des Beitrags: Re: Steine
BeitragVerfasst: Do 19. Sep 2013, 13:46 
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Das mit der Eigenspannung nach Wiki ist gemeint.

Ich frage mich , ob in unetrschiedlichen Steinen eine Eigenspannung herrscht ? Da manche Steine einfach so zerbrechen mit der Zeit durch äussere Umwelteinflüsse. Sei es nun Hitze oder Kälte etc.

Demnach dachte ich , das es Steine mit höherer Eigenspannung gibt als andere ? Die demnach auch leichter zerbrechen.

MfG

Monopoli


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 Betreff des Beitrags: Re: Steine
BeitragVerfasst: Do 19. Sep 2013, 21:06 
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Nach Wiki würde ich mir hier eher Materialien, also auch Steine, vorstellen, die eine sehr empfindliche Gefügestruktur haben und bei einer bestimmten Belastung (Druck, Temperaturwechsel u.a.) zerfallen. Unterkühlte Schmelzen wie z.B. Gläser. Bei Gesteinen wäre das Pechstein und Obsidian. Bei Mineralien z.B. Fluorit als eines der bekannteren Mineralien.


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 Betreff des Beitrags: Re: Steine
BeitragVerfasst: Do 19. Sep 2013, 22:19 
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Hm, der Parameter "Eigenspannung" zur Beschriebung von Gesteinen ist mir bisher weder in petrographischen Lehrbüchern noch in der Literatur zur technischen Gesteinskunde über den Weg gelaufen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Steine
BeitragVerfasst: Do 19. Sep 2013, 22:53 
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Die Eigenspannung von Materialien ist in in Abhängigkeit von äußeren und inneren physikalischen Parametern variabel. Es ist also schwer möglich, die Frage so zu beantworten, denn es hängt von den jeweiligen Bedingungen ab.

_________________
If you are not part of the solution you are part of the precipitate!
http://scilogs.spektrum.de/mente-et-malleo/


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 Betreff des Beitrags: Re: Steine
BeitragVerfasst: Mo 23. Sep 2013, 10:23 
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Mir fällt da ein Beispiel ein, was etwa vergleichbar wäre. Es könnte sein, daß eine bestimmte Gefügestruktur bei bestimmten Bedingungen stabil ist. Wenn sich die Bedingungen langsam ändern, ändert sich nicht zwangsläufig auch die Gefügestruktur hin zu einer weiterhin stabilen Anordnung. Dieser Zustand kann recht stabil sein, bis ein Moment kommt, wo kurz ein Impuls auftritt, der die ganze eigentlich instabile Struktur zusammenbrechen läßt. Vor langer zeit, bei einer Feier, hatte ich einmal eine Bierflasche, die bereit stand, geöffnet und mir etwas in´s Glas gegossen. Die Flasche wieder auf den Tisch gestellt. Nach, wimre, vielleicht einer Minute machte es "ping" und die Flasche fiel auseinander und das Bier ergoss sich über die Tischdecke. Daß ich nicht der Schuldige für dieses Malheur war, hatte jeder gesehen. Also, der Zustand war von der Herstellung der Flasche, über Transport, Befüllung und vermutlich mehrfacher Durchlauf, da Pfandflasche, bis zu diesem Zeitpunkt stabil genug, um Spannungen im Inneren auszuhalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Steine
BeitragVerfasst: Mo 23. Sep 2013, 11:47 
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Für wäre es wichtig, wie man erkennt, ob ein solcher Zustand besteht. Es sollte doch so sein , das einige Steine schneller Kaputt gehen als andere. MAnche zerbrechen, auch schon von selbst. Das kann nur an dem Stein liegen. Wie finde ich das heraus ?

Danke an alle die Geantwortet haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Steine
BeitragVerfasst: Di 24. Sep 2013, 19:07 
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Monopoli hat geschrieben:
MAnche zerbrechen, auch schon von selbst. Das kann nur an dem Stein liegen.


Oder an soetwas abstraktem wie "Verwitterung".

_________________
"So lange Fiktionsapparaturen latente Illusionen nicht manifestieren können, ist eine Realisation des Illusionären latent Fiktiv!"

www.steinkern.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Steine
BeitragVerfasst: Mi 25. Sep 2013, 10:43 
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Genau, wie erkennt man den diese Steine ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Steine
BeitragVerfasst: Mi 25. Sep 2013, 10:53 
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