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 Betreff des Beitrags: Forscher der Geowissenschaften
BeitragVerfasst: Di 13. Jan 2009, 14:37 
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Hallo zusammen,

natürlich sind die neuesten Forschungsergebnisse meist interessant und ältere Beiträge aus vergangenen Zeiten weitgehendst veraltet. Dennoch wäre der heutige Stand des Wissens ohne die "Pioniere" der damals noch nicht speziellen geowissenschaftlichen Forschung kaum möglich gewesen. In diesem Tread sollen solche Forscher vorgestellt werden, die in irgendeinem Zusammenhang mit den Geowissenschaften stehen.

Gruss
Spotts


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 Betreff des Beitrags: Re: Forscher der Geowissenschaften
BeitragVerfasst: Di 13. Jan 2009, 15:28 
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William Hyde Wollaston
geb. am 6. 8. 1766 in East Dereham bei Norfolk

Der Arzt, Physiker und Chemiker
Bereits 1792 arbeitete Wollaston als Arzt und war u.a. drei Jahre am Londoner St. Georgs Hospital tätig. Danach wandte er sich der naturwissenschaftlichen Forschung zu und wurde 1804 bis 1816 zum Sekretär der Royal Society berufen.

Im Jahre 1801 konnte Wollaston nachweisen, dass die Reibungselektrizität und fließender Strom gleichartig sind. Bei seinen Arbeiten mit Platin (--> Wollastondraht) entdeckte er die chemischen Elemente Rhodium und Palladium (1803).
Weitere Erkenntnisse:
Unabhängig von J. v. Fraunhofer entdeckt er 1802 die Absorptionslinien im Sonnenspektrum.
Entwicklung des Tetraedermodells (1808) und die Einführung des Begriffes Äquivalentgewicht (1814) in der Chemie.
Nachweis von Cystein (eine Aminosäure) im menschlichen Körper (1810).
Forschung über das Gehör und dem Sehvorgang (um 1820).
Dazu entwickelte er das Wollaston-Prisma (1820), eine Vorrichtung zur Zerlegung einer Lichtwelle in zwei senkrecht zueinander polarisierten Teilwellen.

Die Bedeutung für uns Geowissenschaftler liegt in der Entwicklung des Refraktometers (1802), es folgte 1809 das Reflexionsgoniometer zur Messung reflektierender Flächen. Als Kristallgoniometer dient es zur Messung von Kristallwinkeln.
Die Weiterentwicklung, das Theodolithgoniometer, erlaubt die Messung nahezu aller Winkel eines Kristalls ohne den Kristall bewegen zu müssen.
In der Mineralogie wurde das Mineral Wollastonit nach ihm benannt (CaSiO3; oder Ca3(Si3O9), auch als Tafelspat bezeichnet).
Wollastonit entsteht häufig bei der kontaktmetamorphen Umwandlung von Kalk (Skarne).
Das Mineral kommt auch als Endglied im sog. Pyroxen-Dreieck vor: Wollastonit (Ca) - Enstatit (Mg) -Ferrosilit (Fe).
Der Wollaston Lake ist ein glazial entstandener See im Nordosten von Saskatchewan in Kanada.
Es ist sogar ein Krater auf dem Mond nach ihm benannt worden (Wollaston 30.6N 46.9W).

William Hyde Wollaston starb am 22. Dezember 1828 in London.

Quellen: Internet

Spotts


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