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Isle
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Betreff des Beitrags: Re: Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe  Verfasst: Do 3. Jun 2010, 16:51 |
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| hard-rocker |
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Registriert: So 13. Jul 2008, 12:52 Beiträge: 264 Wohnort: Freiberg
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aPriori
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Betreff des Beitrags: Re: Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe  Verfasst: Do 3. Jun 2010, 17:58 |
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Registriert: So 28. Mär 2010, 15:09 Beiträge: 35
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danke, echt super Informationen. BP hat wohl die Lagerstätte unterschätzt - die Zementpropfen, die nach der Explorationsbohrung eingesetzt wurden haben nicht gehalten (allesamt sind sie nacheinander durch den Gas-Druck darunter gelöst worden bis Gas alsdann austrat & zur Explosion beitrug?). Der Gas-Druck war viel höher als man erwartet hat - zu wenige & zu geringmächtige Zementpropfen wurden in das Bohrloch gelassen!? Also man wollte das Bohrloch ursprünglich mit diesen Pfropfen versiegeln und alsdann auf nimmer-wiedersehn weiterziehen mit der DeepHorizon weil die Lagerstätte ja nicht abbauwürdig ist!? Das ist doch das Problem überhaupt - womit auch enorme Kosten gespart werden...die Petroleum-Unternehmen durchbohren unsere Erdkruste weltweit überall so unzählige Male wie in einem Schweizer Käse um irgendwo mal dann (mehr oder weniger auf gut-Glück) eine abbauwürdige Lagerstätte zu treffen! Von 1000 (ersten) Explorationsbohrungen treffen wieviele eine abbauwürdige Lagerstätte? 1? 10? 100? Wenn BP jetzt schon seine nicht-erfolgreichen Bohrlöcher so schlampig/kostensparend generell versiegelt, wie sehen dann zum Teil andere in der Vergangenheit versiegelte Bohrlöcher aus? und nicht nur die von BP sondern v.a. irgendwelche 3.klassigen in Asien zB am Ring of Fire... was wenn mal ein vor zig-Jahren versiegeltes Bohrloch durch ein Erdbeben wieder geöffnet wird und alsdann eine kleine Lagerstätte ausläuft? Force Majeur! derweil die Aktie von BP in NY schon fast -50% seit dem Unglück gefallen !! whoowhoo wieviel Geld (easily im 2-stelligen Mrd-Bereich) hat BP damit verdienen können, wenn sie ihre eigene Aktie geshortet hätten... sagen wir mal der Unternehmensgewinn lag vor 2 Jahren bei 17 Mrd. Dollar und letztes Jahr bei 25. Mrd und dieses Jahr hätten es eigentlich >25 Mrd. Dollar werden sollen - aber mit der Katastrophe nun (Kosten aktuell etwa 1 läppische Mrd!) könnten es vielleicht "nur" 20 Mrd. dieses Jahr werden. also im Vergleich dann zum Aktienverlust von aktuell knapp 50% kein Vergleich! Das bedeutet die Aktie wäre eigentlich nun wieder ein Kauf bzw. extrem unterbewertet. wär ja lustig wenn der Kurs jetzt wieder um 50% steigt und alle fragen sich hääh wieso steigt die Aktie wenn das Loch erst im August versiegelt ist und noch immer Öl ausströmt?  schuld sind dann mal wieder die..."bösen Spekulanten" 
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aPriori
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Betreff des Beitrags: auContraire!?  Verfasst: Sa 5. Jun 2010, 19:47 |
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Registriert: So 28. Mär 2010, 15:09 Beiträge: 35
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How Bad is BP Deepwater Horizon? Here is a decidedly contrarian viewpoint, from University of Alabama Professor Dr. Roy Spencer.Prof Spencer notes that the general commentary regarding the BP spill as “the worst environmental disaster in history” is wildly overblown. His graph below is designed to put this spill into perspective. Now, before you wail that he is a global warming crank — he claims “global warming is mostly natural, and that the climate system is quite insensitive to humanity’s greenhouse gas emissions” — I have a serious question about the chart below. Is it true? Does it accurately portray the state of global oil spills?:  Assuming it is accurate, the chart itself is intriguing — and should touch off a broader discussion of Oil production and usage. Note: I know I am going to get bombarded with emails about Spencer. Regardless of whether he is an industry hack, a science denialist, etc. (and he more or less is), I am referencing his data, not him. Unless you can demonstrate that the data underlying the chart is false, the rest of his background is irrelevant. If his data is accurate, then the above is a fascinating chart . . . http://www.ritholtz.com/blog/2010/06/ho ... r-horizon/
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Gunnar
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Betreff des Beitrags: Re: Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe  Verfasst: Sa 5. Jun 2010, 19:58 |
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Registriert: Do 16. Jan 2003, 11:10 Beiträge: 1204 Wohnort: Hamburg
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aPriori
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Betreff des Beitrags: Re: Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe  Verfasst: Sa 5. Jun 2010, 21:03 |
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Registriert: So 28. Mär 2010, 15:09 Beiträge: 35
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sehr interessant  v.a. auch die Antworten von den diversen Lesern darunter. 
Zuletzt geändert von aPriori am Mo 26. Jul 2010, 18:57, insgesamt 1-mal geändert.
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soenke
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Betreff des Beitrags: Re: Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe  Verfasst: Sa 5. Jun 2010, 23:11 |
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| beginner |
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Registriert: Do 15. Apr 2010, 19:32 Beiträge: 22
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Alles sehr interessant, gerade die Statistik und der Ixtoc-Artikel. Mal wieder schön zu sehen, wie so etwas medientechnisch - und hier anscheinend auch von Professoren - hochgepusht wird.
_________________ Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende.
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cottontree
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Betreff des Beitrags: Re: Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe  Verfasst: Sa 5. Jun 2010, 23:49 |
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Registriert: Mo 19. Dez 2005, 17:32 Beiträge: 602 Wohnort: Frankfurt am Main
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Der "Oil Spills" Graph ist doch Käse. Der Irak Balken repräsentiert 1-2 Jahre. Der zweite 365 Tage weltweit. IXTOC knapp 300 Tage. Die Schiffe sind was einmaliges. Alles also abgeschlossene Events. Und Deepwater blubbert noch vor sich hin. Weiß der Geier wie lang noch. Wenn sich's dann mal ausgeblubbert hat, dann kann man das Vergleichen. Aber so doch nicht. Außer man rechnet das auf Barrel pro Tag um. Aber dann kann man die Schiffe nicht rein nehmen.
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soenke
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Betreff des Beitrags: Re: Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe  Verfasst: So 6. Jun 2010, 00:26 |
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| beginner |
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Registriert: Do 15. Apr 2010, 19:32 Beiträge: 22
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Mhm, aber ich würde sagen das Okösystem interessiert es ja schon, das diese Mengen halt ausgetreten sind und da ist es auch erst einmal irrelevant über welchen Zeitraum diese Mengen Öl freigesetzt wurden. Oder irre ich mich da? Ob nun 15000 Barrel pro Tag über 2 Jahre oder 30000 Barrel pro Tag über 1 Jahr austreten dürfte doch grundsätzlich erst einmal egal sein, oder spielt da der Abbaufaktor schon so eine große Rolle?
_________________ Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende.
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aPriori
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Betreff des Beitrags: Re: Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe  Verfasst: So 6. Jun 2010, 00:34 |
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Registriert: So 28. Mär 2010, 15:09 Beiträge: 35
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beaschatz
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Betreff des Beitrags: Re: Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe  Verfasst: Mo 26. Jul 2010, 15:17 |
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| newbie |
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Registriert: Fr 23. Jul 2010, 15:49 Beiträge: 5
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Was im Golf von Mexiko gerade passiert ist einfach nur schrecklich und es macht mich so traurig und hilflos. Ich finde es wirklich furchtbar welches Ausmaß diese Katastrophe schon angenommen hat bzw werden wir die langfristigen Folgen ja auch erst in ein paar Jahren sehen. Ich finde es einfach schrecklich, das solche Dinge passieren müssen nur weil machen Unternehmen so gierig nach noch mehr Profit sind. Da muss es doch eine Grenze geben. Wirklich schrecklich sowas.
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Isle
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Betreff des Beitrags: Re: Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe  Verfasst: Mo 26. Jul 2010, 18:26 |
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| hard-rocker |
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Registriert: So 13. Jul 2008, 12:52 Beiträge: 264 Wohnort: Freiberg
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.. und das Tippen des Posts erfolgte auf ner Kunstofftastatur mit Maus, Monitor, Stromverbrauch etc. Wo keine Nachfrage ist, da hat auch kein Aas wirtschaftliches Interesse. Wer nix tut macht auch keine Fehler. Die Weltnachfrage ist nunmal da, aus oben erläuterten Gründen, Fehler passieren und durch Nachfrage von mir, dir und xy verrecken nun ein paar Millionen Vögel, Fische und so weiter. Man muss das ja durchaus nicht gut heißen, aber das ewige Schimpfen auf "Profitgier" etc. ohne Einsicht der eigenen Verantwortung ist Mist. Und nun geh ich noch fix mit meinem in der Steckdose produzierten Strom n paar grüne Latrinenparolen bloggen. 
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Garfield
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Betreff des Beitrags: Re: Im Golf von Mexiko droht eine Ölkatastrophe  Verfasst: Mo 26. Jul 2010, 21:19 |
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| beginner |
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Registriert: Mi 27. Sep 2006, 15:26 Beiträge: 17
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@Isle Wo kommen wir denn dahin, wenn man sich als aktiv Handelnder von einer Hauptverantwortung verabschieden könnte, mit der Begründung, dass eine große Nachfrage vorhanden sei? Das beziehe ich übrigens auf alle Bereiche im Lebens, nicht nur auf die Ölkatastrophe. Ich sehe deine 'eigene Verantwortung' (=Verantwortung des Individuums) der Konsumenten als absolut vernachlässigbar, um nicht zu sagen nicht vorhanden an. Eher kann man von einer gewissen Verantwortung der Gesellschaft sprechen. Wobei der Begriff Gesellschaft als solches sehr weit gefaßt ist und Sprüche wie "die Gesellschaft ist Schuld" ja auch langweilen.......
Ausnahmen gibts vielleicht im Ansatz als Vertreter gewisser Interessensgruppen, wobei man da auch überlegen sollte, inwieweit die zu vertretenden Ansichten mit den eigenen vereinbar sind. Das ist dann ein anderes Thema.
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